Im vergangenen Jänner zog sich Ski-Star Lisa Hörnblad einen Riss des Kreuzbands im linken Knie zu, musste mehrere Monate verletzungsbedingt pausieren. Bereits 2019 wurde die junge Schwedin von einer schweren Knieverletzung gestoppt, – damals setzte sie ein Kreuzbandriss im rechten Knie außer Gefecht.
Nach langem Leidensweg kämpfte sich die 26-Jährige zurück, feierte im September ihr Comeback auf der Piste. Ein Instagram-Post der Skifahrerin bereitet nun allerdings Grund zur Sorge. Mitte Dezember musste Hörnblad erneut im Krankenhaus behandelt werden. Bei einem routinemäßigen Eingriff am Bein kam es zu Komplikationen. Es soll sogar eine Amputation im Raum gestanden sein.
"Nach meiner letzten Operation Anfang Dezember fühlte ich mich wieder gut und ich war auf dem Weg nach Italien, wo ein Trainingscamp anstand. Ich habe am Flughafen schon eingecheckt, da bekam ich plötzlich extreme Schmerzen im Knie. Danach ist es eskaliert. Mir wurde richtig schlecht, ich bekam hohes Fieber und konnte mein Bein nicht mehr bewegen", schreibt Hörnblad auf Instagram.
Im Krankenhaus wurde bei der jungen Schwedin eine Blutvergiftung festgestellt. "Sie mussten das Knie sofort öffnen, um den Druck zu verringern und es zu reinigen."
"Ich dachte, die Ärzte müssten mir das Bein amputieren. Es fühlte sich an, als würde es explodieren", erschüttert das Ski-Ass im Gespräch mit dem schwedischen TV-Sender "SVT". "Der Schmerz vor der OP war die schlimmste Erfahrung, die ich in meinem Leben je hatte. Das war schrecklich und beängstigend."