#soulslosttocovid: So gedenkt man Corona-Toten im Netz

#soulslosttocovid.
#soulslosttocovid.Getty Images/iStockphoto
Ein Arzt schaffte auf Twitter einen Ort der Erinnerung an an Covid verstorbene Kinder, Schwangere und Menschen unter 50 Jahren.

Ende Juni rief der US-amerikanische Notfallmediziner Cleavon Gilman einen Twitter-Thread ins virtuelle Leben, der an jene Kinder, Schwangereund Verstorbene unter 50 Jahren erinnern soll, die in der Pandemie an Covid-19verstorben sind.

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"Beitrag zur weltweiten Covid-Datenbank"

Seine Botschaft verbreitet er unter dem Hashtag #soulslosttocovid - und zündete damit ein virales Lauffeuer. 

"Dieser Thread ist den wertvollen Kindern gewidmet, die während dieser nicht enden wollenden Pandemie an COVID gestorben sind. Indem wir ihre Geschichten erzählen, sorgen wir dafür, dass ihre Erinnerungen weiterleben"

„Meine Hoffnung ist es, etwas zur weltweiten Datenbank der an Covid-19 Verstorbenen beitragen zu können“, schreibt der Mediziner. 

Einzelne Schicksale

Die Antwort-Beiträge sind beklemmend und machen auf jeden Fall betroffen: Gilman schildert darin die Schicksale von Säuglingen, Kindern und Teenagern, die sich mit SARS-CoV-2 angesteckt, Symptome entwickelt und den Kampf gegen die Krankheit letztlich verloren haben.

Etwa den besonders tragischen Fall der nur fünf Monate alt gewordenen Sarah Vitória Domingues Gois aus São Paulo/Brasilien. Ihre Lunge kollabierte nach einer Ansteckung mit dem Erreger. Sie starb am 21.5.2021. 

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