Philipp Wiesinger kam im Sommer 2024 zur Austria. Nach einer hartnäckigen Schambeinentzündung war der Abwehr-Allrounder eigentlich zunächst nur für die Young Violets vorgesehen, etablierte sich aber schnell als Leistungsträger in der Bundesliga-Mannschaft. Wiesinger hat es in der laufenden Saison bereits auf 25 Bundesliga-Einsätze gebracht, spielte meist auf der rechten Position der Dreier-Innenverteidigung. Und das durchaus solide.
Deshalb ist es kein Wunder, dass es auch Interessenten am 31-Jährigen gibt. Das Schweizer Portal "4-4-2" brachte etwa den FC Zürich ins Spiel. Der Traditionsklub soll sich jedenfalls mit Wiesinger beschäftigen. Außerdem sollen Vereine aus der italienischen Serie B ein Auge auf den Innenverteidiger geworfen haben. Nur logisch, schließlich endet Wiesingers Vertrag bei den Veilchen im Sommer. Das heißt, der 31-Jährige könnte ablösefrei gehen.
Für die finanziell nach wie vor angeschlagenen Wiener wäre ein Gratis-Abgang Wiesingers natürlich ein herber Rückschlag. Dies gilt freilich auch aus sportlicher Perspektive. Deshalb soll die Austria dem 31-Jährigen auch einen neuen Vertrag vorgelegt haben, die Veilchen wollen Wiesinger demnach halten. Ob der beidfüßige Abwehr-Allrounder dieses Angebot annimmt, ist offen.
Generell herrscht bei der Austria in der Hintermannschaft Handlungsbedarf. Mit Tin Plavotic läuft auch bei einem zweiten der drei Stamm-Innenverteidiger der Vertrag im Sommer aus. Ebenso bei Reinhold Ranftl, dem Dauerbrenner auf der rechten Abwehrseite.