Am 21. Dezember wollte eine 28-jährige Frau aus Sankt Johann in Tirol über eine Onlineplattform eine Spielekonsole verkaufen. Schon kurze Zeit nach dem Erscheinen des Verkaufsangebots meldete sich ein angeblicher Lieferdienst und wies die Frau an, einen "Versicherungsbetrag" in Form eines Gutscheines und die Übermittlung des Gutscheincodes zu leisten.
Am Tag darauf wiederholte sich das Spiel: Sie wurde sie abermals zur Bezahlung eines "Versicherungsbetrages" aufgefordert. Sie kam beiden Aufforderungen nach. Erst als sie am Heiligen Abend zu einer weiteren Zahlung aufgefordert wurde, erstattete sie die Anzeige bei der Polizei. Durch die Tat entstand ein Schaden im unteren vierstelligen Eurobereich.