SPÖ NÖ findet derzeitigen Polit-Stil "grenzwertig"

VPNÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner sieht die Aussagen von Franz Schnabl (re.) als Provokation.
VPNÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner sieht die Aussagen von Franz Schnabl (re.) als Provokation.Bild: ÖVP NÖ, Herbert Käfer

Im Zuge einer Pressekonferenz erklärte SP Niederösterreich-Chef Franz Schnabl die "Gesprächskultur" seiner politischen Mitbewerber als "grenzwertig".

Donnerstagmorgen lud die SPÖ Niederösterreich zur Pressekonferenz, um über die Ergebnisse ihrer Mitgliederbefragung zu informieren. Die meisten der Genossen seien mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden. Ein Großteil will künftig bei Koalitionsabkommen mitbestimmen können und sprach sich für das Zukunftsprogramm aus.

Schnabl-Sager regt auf

Am Rande der Pressekonferenz stichelte SPNÖ-Chef Franz Schnabl aber auch in Richtung ÖVP. Grund: VP-Geschäftsführer Bernhard Ebner warf der roten Landesspitze vor, zu zündeln, weil man mit dem Rücken zur Wand stehe – mehr dazu hier und hier.

Laut Schnabl sei die Gesprächskultur der politischen Mitbewerber "grenzwertig", das Nichtakzeptieren anderer Meinungen erinnere ihn an die Zeit des Nationalsozialismus. Er beobachte diese Entwicklung mit Besorgnis.

Bernhard Ebner (VP) sieht die Aussagen als erneute Provokation, gibt sich aber gelassen: "Schnabl versucht Streit zu provozieren."

(nit)

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