SPÖ-Vorstand nominiert Rendi-Wagner als Chefin

Pamela Rendi-Wagner soll am Dienstag vom Parteivorstand als neue Vorsitzende nominiert werden. Danach tritt sie vor die Presse.
Nach der Designierung des Parteipräsidiums wird Pamela Rendi-Wagner auch von den 68 Mitgliedern des Parteivorstands am Dienstag ab 15 Uhr als Nachfolgerin von Christian Kern nominiert. Im Anschluss daran wird die ehemalige SP-Gesundheitsministerin gegen 18.30 Uhr erstmals vor die Presse treten und über ihre Pläne für die Sozialdemokraten unter ihrem Vorsitz sprechen.

Die endgültige Wahl von Rendi-Wagner als erste SPÖ-Parteivorsitzende wird Ende November bei Parteitag erfolgen.

Aus der SPÖ hieß es im Vorfeld, dass entgegen der Spekulationen keine Personalentscheidungen zu erwarten seien. Üblicherweise gehen mit einem Wechsel an der Spitze auch Personalrochaden einher. Als Oppositionsführerin kann Rendi-Wagner den Posten des geschäftsführenden Klubobmanns und die Bundesgeschäftsführer neu besetzen.

Unterstützung aus Tirol

Die Tiroler SPÖ-Vorsitzende Elisabeth Blanik fordert für die künftige Bundesparteichefin jedenfalls freie Hand bei der Personalwahl. "Man ist da sehr einsam (...), deshalb ist es wichtig, dass man sehr kluge und vor allem sehr loyale und enge Mitarbeiter um sich hat", sagte Blanik im Ö1 Morgenjournal. Ob Rendi-Wagner etwa die Position des Bundesgeschäftsführers neue besetzen soll, müsse sie selbst entscheiden. "Es geht da ganz viel um die Vertrauensbasis", erklärte die Tiroler SP-Landeschefin.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Blanik ließ im Radio-Interview mit Cornelia Vospernik, das von ihrem laut bellenden Hund mittendrin ein wenig gestört wurde, jedenfalls wissen: "Sie (Anm.: Rendi-Wagner) kann auf jeden Fall von meiner Seite auf vollste Unterstützung setzen."

Am Mittwoch ab 9 Uhr läuft die Herbstsitzung des Parlaments, am Parteitag (auf 24.,25. November verschoben) wird Rendi-Wagner von rund 900 Delegierten gewählt.



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(red)

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