Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Ralf Rangnick zum AC Milan reißen nicht ab. Während der ÖFB-Teamchef weiter keine Klarheit über seine Zukunft schafft, sendet Sportdirektor Peter Schöttel nun Signale aus, die den heimischen Fußball-Fans Hoffnung machen.
Am Rande des WM-Camps in Kalifornien wurde Schöttel erneut auf die Milan-Gerüchte angesprochen. Der ÖFB-Sportdirektor wollte das Thema zwar nicht weiter anheizen, machte aber deutlich, dass der Verband weiterhin fest mit Rangnick plant. "Unsere Sicht der Dinge ist klar", betonte Schöttel und verwies darauf, dass ÖFB-Präsident Josef Pröll die Position des Verbandes bereits mehrfach deutlich gemacht habe. "Das Angebot des ÖFB ist da. Der ÖFB wünscht sich, dass Ralf Rangnick bleibt", erklärte Schöttel. Der allen rot-weiß-roten Fans danach große Hoffnung machte, als er gefragt wurde, wann es denn etwas zu Vermelden geben könnte: "Zeitnah".
Der ÖFB möchte den Vertrag mit Rangnick über die WM 2026 hinaus verlängern und den Deutschen bis zur EM 2028 halten. Laut Pröll wurden bereits zahlreiche Gespräche geführt, nun liege die Entscheidung beim Teamchef selbst.
Besonders beruhigend für die Fans: Schöttel sieht keine negativen Auswirkungen der anhaltenden Gerüchte auf die Mannschaft. Die Spieler könnten die Berichte richtig einordnen und würden sich nicht von Schlagzeilen ablenken lassen. Damit zeigt sich der Sportdirektor trotz des Interesses aus Mailand weiterhin zuversichtlich, dass Rangnick seinen erfolgreichen Weg mit Österreich fortsetzen wird.
Seit Tagen wird der 67-Jährige mit dem italienischen Traditionsklub in Verbindung gebracht. Medien berichteten sogar über ein Treffen mit Milan-Eigentümer Gerry Cardinale und Klubberater Zlatan Ibrahimovic in Wien. Rangnick selbst dementierte die Gespräche nicht, betonte zuletzt aber auch, dass sein Ansprechpartner in Vertragsfragen weiterhin der ÖFB sei. Laut "Gazzetta dello Sport" sind die Verhandlungen nun geplatzt. Rangnick habe den "Rossoneri" einen
Für die österreichischen Fans bleibt damit die Hoffnung bestehen, dass Rangnick auch nach der WM an der Seitenlinie des Nationalteams stehen wird – und Schöttels Aussagen liefern dafür nun neuen Optimismus.