Das steckt dahinter

Rangnick-Korb für Milan – jetzt spricht ÖFB-Boss

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wird einem Bericht zufolge nicht der neue starke Mann beim AC Milan. Nun sickerten erste Details durch.
Sport Heute
12.06.2026, 19:34
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Erfolgstrainer Ralf Rangnick hat Österreich erstmals seit 28 Jahren zu einer Fußball-Weltmeisterschaft geführt. Doch rund um die Zukunft des 67-jährigen Deutschen gab es in den letzten Wochen wilde Spekulationen. Rangnicks Vertrag als ÖFB-Teamchef läuft nämlich nach der WM aus, ist noch nicht verlängert.

Zuletzt buhlte aber der italienische Topklub AC Milan intensiv um den 67-Jährigen. Nachdem sich Klub-Besitzer Gerry Cardinale und dessen Berater Zlatan Ibrahimovic vor zwei Wochen mit dem amtierenden ÖFB-Teamchef getroffen hatten. Cardinale hatte nach dem Verpassen der Champions League die komplette sportliche Führung bei den "Rossoneri" vor die Tür gesetzt – darunter auch Coach Massimiliano Allegri. Nun werden Nachfolger gesucht.

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Rangnick will nicht mehr warten

Da schien Rangnick die ideale Wahl für Milan zu sein. Der Deutsche habe auch durchaus Interesse am Wechsel nach Italien gezeigt. Doch nun ist der Milan-Flirt laut einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" geplatzt. Rangnick habe gewartet, lange gewartet. Doch Rangnick habe in den letzten Tagen nichts mehr gehört von Milan. Und der Geduldsfaden des ÖFB-Teamchefs ist gerissen. Er wolle sich auf Österreichs WM-Teilnahme konzentrieren und nicht mehr auf eine Milan-Antwort warten. Der Deal soll geplatzt sein.

Rangnick soll Cardinale und Ibrahimovic ein klares Konzept vorgelegt, aber auch Forderungen gestellt haben. Er wolle umfangreiche Kompetenzen im Verein, er wolle alle sportlichen Entscheidungen treffen. Rangnick habe Oliver Glasner und Ex-Salzburg-Trainer Matthias Jaissle als mögliche neue Coaches vorgeschlagen. Rangnick habe Johannes Spors (aktuell bei Southampton) als Sportdirektor installieren und Christopher Vivell (aktuell bei Manchester United) als Chefscout installieren wollen. Spors hätte demnach mit dem neuen Coach – womöglich Glasner – den Milan-Kader der Zukunft geplant, während der Deutsche selbst Österreich bei der WM gecoacht hätte.

Keine Milan-Antwort

Hinter den Rangnick-Forderungen stand allerdings ein Fragezeichen. Ibrahimovic soll ohnehin nicht begeistert gewesen sein, um seinen Einfluss gefürchtet haben. Ein Knackpunkt könnte auch gewesen sein, dass Rangnick den kompletten Nachwuchs auf denselben Fußballstil umstellen haben wolle, der Deutsche ist schließlich auch das Mastermind hinter dem typischen Red-Bull-Fußball.

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Milan zögerte jedenfalls. Und das wohl zu lang. Der ÖFB-Teamchef habe zu lange nichts mehr von den "Rossoneri" gehört, heißt es. Nun stehe Österreichs Nationalteam im Fokus und Rangnick lege nun volles Augenmerk auf Rot-Weiß-Rot. Es hatte ohnehin geheißen, der Deutsche wolle vor dem ersten WM-Spiel über seine Zukunft entscheiden. Rangnick soll jedenfalls einen unterschriftsreifen ÖFB-Vertrag vorliegen haben. Geht es jetzt schnell mit Rot-Weiß-Rot? Gut möglich.

Schöttel meldet sich

"Unsere Sicht der Dinge ist klar. Wenn es etwas zu Vermelden gibt, gibt es etwas zu Vermelden. Das Angebot des ÖFB ist da. Der ÖFB und die Sportabteilung wünschen sich, dass Ralf Rangnick bleibt", erklärte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel auf die Berichte aus Italien angesprochen im "ORF", deutete aber auch eine "zeitnahe" Entscheidung an.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.06.2026, 21:55, 12.06.2026, 19:34
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