"Wie kann ich als Autofahrer Geld sparen?" Eine Frage, die sich spätestens seit Samstag viele angesichts der gerade deutlich gestiegenen Spritpreise stellen. Der Mobilitätsclub ÖAMTC weiß, wie man ohne großen Aufwand das Geldbörsel schont.
"Durch zu geringen Reifendruck an nur einem der Räder kann sich der Bremsweg drastisch verlängern, und die Haftung in Kurven sowie bei Aquaplaning ist deutlich schlechter", erklärt ÖAMTC-Techniker Dieter Lepschy.
Zu wenig Luft im Reifen ist gefährlich und erhöht den Spritverbrauch, zeigt eine Untersuchung des Clubs zum Fahrzeugverhalten. Ist der Luftdruck in allen vier Reifen zu gering, steigt demnach der Kraftstoff-Mehrverbrauch um 0,2 Liter pro 100 Kilometer.
"Reifendruck-Kontrollsysteme sind hilfreich, aber nicht alle zeigen, welcher Reifen zu wenig Luft hat. Also sollte man immer den Druck an allen vier Rädern prüfen", sagt der ÖAMTC-Techniker. Er empfiehlt, den Druck regelmäßig zu kontrollieren. Denn Reifen verlieren im Laufe der Zeit Luft, dies sei mit freiem Auge kaum erkennbar.
„"Verliert ein Reifen deutlich Luft, muss er nicht zwangsläufig komplett ersetzt werden." Laut dem ÖAMTC-Experten reicht in vielen Fällen eine Reparatur aus.“
"Verliert ein Reifen deutlich Luft, muss er nicht zwangsläufig komplett ersetzt werden", erklärt Lepschy: "Ist beispielsweise ein Nagel oder ein ähnlicher Fremdkörper die Ursache, kann der Reifenfachhandel eine solche Undichtigkeit in kurzer Zeit und kostengünstig bedenkenlos reparieren."
Erst vor kurzem hat "Heute" angesichts der stark gestiegenen Spritpreise über eine weitere Einsparmöglichkeit berichtet: Mit der "IQ-Card" können viele Österreicher günstiger tanken. Diese Karte können sich seit Juli all Mitgliede der Gewerkschaft "PRO-GE" holen. Ursprünglich gab es sie nur für Firmen.