Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar.
Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump den schlichten Hinweis "Dienstag, 20.00 Uhr" (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse.
Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran. "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben", erklärte Trump mit Blick auf die Straße von Hormus. "Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken, alles in einem."
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Zudem sperrte der Iran die Straße von Hormus de facto für den Schiffsverkehr. Weltweit stiegen dadurch die Ölpreise.
Die Blicke der Autofahrer waren am Ostermontag um 12.00 Uhr daher einmal mehr auf die Preise an den Zapfsäulen gerichtet – zuletzt waren die Preise für Benzin und Diesel nämlich stets gestiegen. Am Ostermontag, 6. April, gab es nun aber große Überraschung. Denn die Preise an den Tankstellen haben sich nicht verändert – es gab keine Erhöhung!

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