Spritzfahrt während Quarantäne kostet Rieder 2.400 €

Am Landesgericht Ried musste sich der 23-Jährige am Donnerstag verantworten.
Am Landesgericht Ried musste sich der 23-Jährige am Donnerstag verantworten.picturedesk.com/Daniel Scharinger
Weil er eine Spritzfahrt mit dem Auto unternommen haben soll, muss ein Rieder 2.400 Euro Geldstrafe bezahlen. Das Problem: Er war in Quarantäne.

Für diese Aktion muss ein Rieder tief in die Tasche greifen. Obwohl er Corona-positiv war und unter Quarantäne stand, soll er sich in sein Auto gesetzt und eine Spritztour unternommen haben.

Der türkische Staatsbürger aus dem Innviertel musste sich deswegen am Donnerstag am Rieder Landesgericht verantworten. Der 23-Jährige, der laut eigenen Angaben zu dem Zeitpunkt keine Symptome mehr hatte, beteuerte vor dem Richter sein Verhalten zu bereuen.

Er habe es in seiner Wohnung, in der auch seine Freundin unter Quarantäne stand, einfach nicht mehr ausgehalten. Die unerlaubte Ausfahrt war zudem nur ein kurzer Spaß. Denn schon nach einer halben Stunde bekam er einen Anruf der Polizei. Die Beamten wollten kontrollieren, ob er die Quarantäne einhält.

Vor Gericht bekam er 120 Tagessätze a 20 Euro (in Summe 2.400 Euro) aufgebrummt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

640 Euro Geldstrafe für Linzerin

Erst vergangene Woche musste sich eine Mutter (29) in Linz verantworten. Sie soll wie berichtettrotz Corona-Erkrankung ihren Buben zur Schule gebracht haben. Urteil: 640 Euro Geldstrafe.

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