Demonstration

"St. Marx für Alle" – Protestmarsch zieht durch Wien

In der Wiener Landstraße rief eine Bürgerinitiative zur Demonstration gegen die geplante Eventhalle auf.
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23.04.2026, 17:54
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Der Ärger um die Freifläche in St. Marx ebbt nicht ab! Nach der Räumung eines illegalen Klima-Camps am 9. April gehen die Wogen weiter hoch. Hintergrund: Die Stadt plant auf dem Gelände eine neue Eventhalle, bestehende Zwischennutzungen sollen weichen. Dagegen formierte sich Widerstand: Die Bürgerinitiative "St. Marx für Alle" rief am Donnerstag gegen 16.30 Uhr zu einer Demonstration auf. Ein "Heute"-Leser filmte die Protestierenden in der Viehmarktgasse mit seinem Handy.

"Als die Polizei eine Durchsage machte, wurden die Beamten lautstark ausgebuht", schildert der Wiener. Aus Sicht der Initiative gehe es um mehr als nur das Gelände: Öffentliche Flächen würden geopfert, während die Bevölkerung kaum eingebunden sei. Besonders in der Kritik steht dabei der internationale Ticket-Riese Eventim.

Die Initiative wirft dem Konzern vor, von der Verwertung öffentlicher Flächen zu profitieren, während Anrainer und Bürger außen vor bleiben. Besonders im Fokus steht dabei das umstrittene Projekt der "Wien Holding Arena", bei dem Eventim als zentraler Akteur gilt. Als Reaktion ruft die Initiative zum Boykott auf: Tickets sollen nicht mehr über Ö-Ticket gekauft und Veranstaltungen im Einflussbereich von Eventim gemieden werden.

Auch Öffi-Fahrgäste sind von der Demonstration betroffen: Laut Betriebsinfo der Wiener Linien ist ein Betrieb der Buslinie 74A bis 20.00 Uhr nicht möglich. Es soll auf die Linien U3, 18, 4A und 77A ausgewichen werden.

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