Staatsanwaltschaft will Auslieferung Zangers

Wegen der erneuten Liederbuchaffäre beantragt die Staatsanwaltschaft nun die Auslieferung des FPÖ-Abgeordneten Wolfgang Zanger.
Die erneute Liederbuchaffäre ist für FPÖ-Mandatar Wolfgang Zanger noch nicht ausgestanden. Zanger, der im Besitz dieses Buches ist, könnte nun vom Nationalrat ausgeliefert werden. Das versucht die Staatsanwaltschaft Leoben zu erreichen. Zanger würde so seine parlamentarische Immunität verlieren. Wie die "Krone" berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft Zanger einen Verstoß gegen das Verbotsgesetz vor.

Die Krone zitiert ein an Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka addressiertes Schreiben, in dem um die Auslieferung ersucht wird. Darin heißt es, dass sich der "Verdacht des Verbrechens nach § 3g VerbotsG 1947" ergebe. Grund dafür sei einerseits die mediale Berichterstattung über das Thema, andererseits auch ein Facebook-Eintrag Zangers.



Auslieferung ungewiss



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Zanger gab auf Facebook an, sich nicht von dem Inhalt zu distanzieren, da er nicht der Verfasser des Inhalts sei und man sich nur von etwas distanzieren könne, wenn man etwas selbst verfasst hat.

Das besagte Liederbuch soll ein rund 400 Seiten umfassendes Werk sein. Darin soll unter anderem die Passage "Heil Hitler ihr alten Germanen" vorkommen. Ob und wann es zu einer Auslieferung Zangers kommen wird, steht zur Stunde noch nicht fest.



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