Stammzellen & OP: So kämpft Wesner um ihr Box-Comeback

Nicole Wesner
Nicole WesnerPhilipp Tikowsky
Harter Fight für Nicole Wesner! Die Box-Weltmeisterin und Dancing-Star-Finalistin will mit einer Stammzellen-Therapie zurück in den Boxring.

Denn dort ist die Wahl-Wienerin schon lange nicht mehr gestanden. Am 6. Juli 2019 bracht sie sich bei ihrem erfolgreichen WM-Kampf den rechten Mittelhandknochen. Die Hand wurde im Krankenhaus mit 10 Schrauben und einer Platte wieder fixiert. Am Weg zurück kam erst die Corona-Krise – und dann der nächste Tiefschlag: Platten und Schrauben schränkten die Beweglichkeit des Zeigefingers ein, außerdem fehlte in kleines Stück Knorpel am Zeigefinger-Knöchel. Der bereits angesetzte Comeback-Kampf musste kurzfristig abgesagt werden.

Stammzellen-Therapie als Lösung

Doch Wesner denkt nicht daran, aufzugeben. "Ich will noch viele Jahre boxen und habe lange gesucht, bis ich eine Lösung gefunden habe", erzählt sie "Heute". Die Lösung: Eine Stammzelle-Therapie. Im Knorpelzentrum Wien bei Prof. Dr. Stefan Marlovits werden ihr am Dienstag körpereigene Stammzellen aus dem Fettgewebe entnommen. "Sie haben die Fähigkeit,  zerstörtes oder verbrauchtes Gewebe wie Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen, Bandscheiben wiederherzustellen und zu regenerieren", erklärt Wesner.

Hoffnung auf Comeback

Im gleichen Eingriff werden Platte und Schrauben aus Wesners Hand entfernt. "Wenn alles nach Plan läuft, ist meine Hand bald wieder wie neu und ich kann in etwa drei Monaten wieder boxen", hofft sie auf ein baldiges Comeback. Sportlern mit ähnlichen Verletzungsproblemen rät sie: "Die moderne Medizin ist mittlerweile so weit. Wenn man ein Problem hat, dann gibt es meist irgendwo einen Arzt, der eine Lösung hat. Man muss einfach beharrlich bleiben und die Lösung suchen."

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