Filmwelt trauert

Star-Wars-Cutterin Marcia Lucas mit 80 gestorben

Die Oscar-gekrönte Cutterin der ersten "Star Wars"-Filme und Ex-Frau von George Lucas ist mit 80 Jahren einer Krebserkrankung erlegen.
Technik Heute
02.06.2026, 18:22
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Sie war die Geheimwaffe hinter dem Erfolg der originalen "Star Wars"-Trilogie: Marcia Lucas, US-Filmeditorin und einstige Ehefrau von Regisseur George Lucas, ist Ende Mai verstorben. Die 80-Jährige erlag einer Krebserkrankung.

Für ihren Schnitt von "Star Wars: Eine neue Hoffnung" erhielt Lucas 1978 gemeinsam mit Richard Chew und Paul Hirsch einen Oscar. Doch ihre Arbeit ging weit über technisches Handwerk hinaus.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie heise.de unter Berufung auf das Branchenmagazin "Variety" berichtet, kamen von Marcia Lucas entscheidende Impulse für die Filmhandlung. Laut George Lucas und Luke-Skywalker-Darsteller Mark Hamill war es ihre Idee, dass die Figur Obi-Wan Kenobi auf dem Todesstern stirbt.

Kultszenen nur dank ihr im Film

Auch die mystische Auflösung Obi-Wans und seine spätere Rückkehr als Geisterstimme gehen auf ihre Vorschläge zurück. Ebenso verdanken Fans ihr den inzwischen kultigen Kuss zwischen Luke und Prinzessin Leia - Marcia Lucas überzeugte die Macher, die Szene im Film zu belassen.

"Ich besitze die angeborene Fähigkeit, gutes Material zu nehmen und es noch besser zu machen - und schlechtes Material zu nehmen und es zumindest passabel zu gestalten", erklärte sie einst selbst ihre Arbeit.

Prägend für Hollywood der 70er

Neben "Star Wars" prägten ihre Schnitte auch Martin Scorseses Klassiker "Taxi Driver" und "New York, New York". Mit George Lucas war sie von 1969 bis 1983 verheiratet, das Paar hat eine gemeinsame Tochter.

Lucasfilm schloss sich der internationalen Filmgemeinde in der Trauer an. Die Familie würdigte ihre "seltene Fähigkeit, die Wahrhaftigkeit einer Szene ausfindig zu machen und Herz, Momentum und Klarheit auf die Leinwand zu bringen".

{title && {title} } tec, {title && {title} } 02.06.2026, 18:22
Jetzt E-Paper lesen