"Somebody should .. you know?"

Viraler Mordaufruf gegen Trump – auch Promis sind dabei

Im Netz häufen sich Beiträge, in denen User und Prominente zum Tod von US-Präsident Trump aufrufen – meist versteckt, aber millionenfach geteilt.
Newsdesk Heute
12.05.2026, 18:35
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Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident kursieren in sozialen Netzwerken immer häufiger Beiträge, in denen auf versteckte Weise der Tod des 79-Jährigen herbeigewünscht wird. Diese Inhalte werden millionenfach geteilt und sorgen international für Schlagzeilen.

Auch bekannte Persönlichkeiten wie der „Star Wars“-Schauspieler Mark Hamill schlossen sich diesem Trend an: Hamill postete ein Bild von Trump in einem offenen Grab mit der Aufschrift „if only“. Nachdem die Trump-Regierung Kritik äußerte, löschte Hamill den Beitrag und entschuldigte sich.

Dieses Bild eines im Grab liegenden Donald Trump postete Mark Hamill am vergangenen Mittwoch.
Screenshot

Wie "20min" berichtet, ist der politische Ton in den USA derzeit besonders aufgeheizt. In den vergangenen zwei Jahren wurden drei Attentatsversuche auf Trump dokumentiert. Die Unzufriedenheit mit der Politik des Präsidenten wächst, während seine Anhänger ihm weiterhin die Treue halten.

Makaberer Trend erfasst das Netz

Im Internet hat sich ein regelrechter Trend entwickelt: Influencer und User posten Videos mit Andeutungen wie "Somebody should ... you know?", was klar als Wunsch nach Trumps Tod verstanden wird.

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Diese Beiträge erreichen ein Millionenpublikum und werden in verschiedensten Varianten geteilt.

Die Botschaften variieren dabei – manche spielen auf einen gewaltsamen Tod an, andere thematisieren Trumps Alter oder Gesundheitszustand. Im Mittelpunkt steht aber immer der Wunsch nach dem Ableben des Präsidenten.

Auch Trump selbst teilt Gewaltfantasien

Trump selbst hat in der Vergangenheit ebenfalls mit ähnlichen Aussagen für Aufregung gesorgt. So schrieb er etwa nach einer Abstimmung im Jahr 2022, dass der republikanische Senator Mitch McConnell einen „Todeswunsch“ habe.

Im Wahlkampf gegen Hillary Clinton spielte Trump sogar darauf an, dass Waffenbesitzer die Demokratin töten könnten, um neue Bundesrichter zu verhindern.

Auch abseits dieser Aussagen ist Trump für seine aggressive Rhetorik bekannt. Gegner werden von ihm häufig als Ungeziefer oder Volksfeinde bezeichnet. Für Aufsehen sorgte zudem ein von ihm geteiltes KI-Video, in dem er als Präsident Fäkalien auf Demonstranten abwirft.

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