Im Gegensatz zur letzten Hitzewelle, die durch ihre anhaltend hohen Temperaturen Schlagzeilen gemacht hat, fällt die aktuelle zwar eher kürzer, dafür umso extremer aus. Und: Sie bringt deutlich mehr Gewitterpotenzial mit sich. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Überflutungen, Vermurungen und kleinere Waldbrände durch Blitzschläge.
Am Mittwoch, dem mittlerweile dritten Tag mit Temperaturen über 40 Grad, steuern die Unwetter auf ihren Höhepunkt zu. In sieben von neun Bundesländern herrscht am frühen Abend Warnstufe Rot, halb Österreich ist entsprechend eingefärbt.
Die stärksten Zellen befinden sich dabei einmal mehr im zentralen Bergland. Besonders hervorzuheben ist hier ein Gewitter im Raum Bad Aussee. Auf Kachelmannwetter ist von extremer Überflutungsgefahr und möglichem Hagel die Rede. Mit 238 Blitzen in den letzten 10 Minuten ist die Blitzaktivität sehr hoch.
In Wien und Umgebung bleibt es aller Voraussicht nach trocken. Im Wienerwald wurde trotzdem mancherorts Warnstufe Orange ausgegeben. Die meisten Gewitter zeichnen sich allgemein aber über dem zentralen westlichen Bergland ab, hier ist auch die Unwettergefahr am größten. Am späteren Abend ebbt die Schauer- und Gewittertätigkeit im Großteil des Landes rasch wieder ab. Lediglich im Westen sind bis Mitternacht Schauer und Gewitter unterwegs.
Am Donnerstag scheint zunächst noch verbreitet die Sonne, lediglich von Vorarlberg bis ins Waldviertel ziehen bereits in der Früh erste, teils auch gewittrige Schauer durch. Am Nachmittag wird es vom Bergland ausgehend verbreitet gewittrig, stellenweise besteht Unwettergefahr.