Karibik-Region in Sorge

Starkes Erdbeben erschüttert Kuba und Florida

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Nordwestküste hat auch Mexiko und Florida erschüttert. Schäden oder Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.
Newsdesk Heute
10.06.2026, 11:01
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Am Montag kam es vor der Nordwestküste Kubas zu einem ungewöhnlich starken Erdbeben mit einer Magnitude von 6,1. Die Erschütterungen waren nicht nur auf der Karibikinsel selbst, sondern auch in Teilen Mexikos und im US-Bundesstaat Florida deutlich zu spüren.

Epizentrum nahe der Stadt Mantua

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum etwa 104 Kilometer nordwestlich der kubanischen Stadt Mantua in einer Tiefe von 26 Kilometern. Die Hauptstadt Havanna befindet sich rund zwei bis vier Autostunden entfernt.

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Es gab zunächst keine Berichte über größere Schäden oder Verletzte. In Kuba sorgte das Beben allerdings für große Besorgnis, da viele Gebäude aufgrund der langjährigen Wirtschaftskrise marode sind. Anhaltende Stromausfälle erschwerten zudem die Kommunikation in der betroffenen Region.

In Cancun verließen viele Menschen aus Angst die Gebäude.
REUTERS

Keine Tsunami-Warnung

Auch in den Touristenorten Cancun und Tulum auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan sowie im US-Bundesstaat Florida war das Beben spürbar. In Cancun verließen viele Menschen aus Angst die Gebäude.

Laut dem USGS-Seismologen Paul Earle ist ein derart starkes Erdbeben in dieser Region außergewöhnlich, da es innerhalb einer tektonischen Platte stattfand. Ein vergleichbares Beben habe es seit 1880 im Umkreis von 320 Kilometern nicht gegeben. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

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