Alpha-Tauri-Pilot Yuki Tsunoda und Aston-Martin-Ass Lance Stroll wurden nach dem Zeittraining zu den Stewards geholt, weil sie Lewis Hamilton auf der Strecke behindert haben sollen. Der britische Mercedes-Pilot verpasste den Sprung in den finalen Qualifying-Abschnitt und schied als 13. aus.
Während Stroll freigesprochen wurde, kassierte Tsunoda eine Strafe. Der Japaner fasste eine Startplatzstrafe für den Großen Preis am Sonntag aus, wird um drei Plätze zurückversetzt. Die Rennkommissare bekrittelten, dass der Alpha-Tauri-Pilot am Ausgang der Kurve 13 bei feuchten Verhältnissen auf der trockenen Rennlinie war, um sich auf seine schnelle Runde vorzubereiten, allerdings noch nicht die volle Geschwindigkeit hatte, damit auch Hamilton einbremste. Der Brite selbst machte Tsunoda derweil keinen Vorwurf.
Laut Meinung der Kommissare hätte Tsunoda die Rennlinie freimachen müssen. Der Japaner wurde von Rang 14 auf den 17. Platz zurückversetzt. Auch Stroll habe Hamilton zwar behindert, aber selbst gerade eine schnelle Runde begonnen. Der Kanadier bleibt auf Rang elf.
Nach einer Beinahe-Kollision zwischen Ferrari-Star Carlos Sainz und McLaren-Pilot Oscar Piastri sprachen die Stewards eine Verwarnung gegen den Spanier aus. Sainz hatte nach der Boxenausfahrt die Strecke gequert, dabei beinahe Piastri getroffen. Der Australier musste den Asphalt verlassen, um eine Kollision zu vermeiden.
Für Ferrari gab es hingegen eine Geldstrafe in der Höhe von 5.000 Euro. Zwar sei Sainz "potenziell gefährlich" gefahren, allerdings sei der Spanier von seinem Rennstall nicht vor Piastri gewarnt worden – im Gegensatz zu dem vorausfahrenden Valtteri Bottas. Sainz selbst wurde für zu schnelles Fahren in der Boxengasse mit einer Geldstrafe in der Höhe von 100 Euro belegt.