Formel 1

"Bestrafen, bestrafen!" Wut nach Hamilton-Debakel

Das war ein Nachmittag zum Vergessen für Lewis Hamilton. Der Mercedes-Pilot schied im Qualifying zum Grand Prix der Niederlande frühzeitig aus. 
Heute Redaktion
26.08.2023, 19:30
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mit seinem Mercedes-Rennstall befand sich der Siebenfach-Weltmeister zuletzt im Aufwind. Dass auf dem winkeligen Kurs von Zandvoort durchaus auch im Qualifying ein Top-Resultat möglich gewesen wäre, beweist auch Platz drei seines Teamkollegen George Russell. Doch für Hamilton endete das Zeittraining bereits in zweiten Qualifying-Abschnitt. Der 38-Jährige kam nicht über Rang 13 hinaus. Ein echter Nackenschlag für den Formel-1-Star. 

Hamilton lag bis kurz vor dem Ende des Abschnitts noch unter den Top Ten und damit auf Kurs Richtung Q3, die zunächst feuchte Strecke trocknete aber auf und wurde von Minute zu Minute schneller. Der Brite konnte aber nicht mehr zulegen und wurde durchgereicht. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Falsche Reifenstrategie

"Ich bin dann zwei Runden gefahren und der Reifen hat einfach überhitzt. Ich konnte mich in meiner letzten Runde dann nicht mehr verbessern", schüttelte Hamilton bei "Sky" den Kopf, der Brite witterte ein Problem bei der Reifenstrategie. 

In der finalen Runde war Hamilton schon im ersten Sektor über eine Sekunde langsamer als bei seiner besten Runde. Das vorzeitige Aus war damit besiegelt. Dass Alpha-Tauri-Pilot Yuki Tsunoda dem Briten bei dessen schneller Runde zuvor leicht im Weg stand, wollte Hamilton nicht überbewerten. "Er war ein bisschen im Weg, aber ich habe keine Zeit verloren", so Hamilton fair. 

Wolff schäumt

Anders sah das sein Teamchef Toto Wolff, der nach dem Qualifying so richtig geladen war und harte Strafen forderte. "Die Antwort lautet: Bestrafen, bestrafen, bestrafen. Wenn man weiß, dass man nicht ins Gefängnis muss, wenn man Steuern hinterzieht, betrügt man bei der Steuer. Also verstehe ich nicht, warum diese Dinge nicht bestraft werden", schäumte der Wiener. Die Rennkommissare sprachen tatsächlich eine Strafversetzung um drei Plätze gegen Tsunoda aus.