Statistik-Beweis! So schwach sind Ronaldos Freistöße

Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldoimago images/Shutterstock
Cristiano Ronaldo beim Freistoß – einfach legendär. Wie im Wildwest-Film steht der Portugiese da. Gefährlich ist er dabei nicht, zeigt die Statistik.

Der Juventus-Superstar konnte das EM-Aus von Portugal nicht verhindern. Im Achtelfinale gegen Belgien setzte es eine 0:1-Niederlage. Zwei Mal sahen die Fans dabei auch die berühmte Freistoß-Szene, in der Ronaldo sich den Ball zurechtlegt, zurücktritt, seine Wildwest-Haltung einnimmt und tief durchatmet. Das Resultat: nichts.

Denn wenn Ronaldo zum Freistoß antritt, sieht das zwar spektakulär aus, gefährlich ist er aber nicht. Das zeigt die Statistik. Seit seinem EM-Debüt 2004 schoss "CR7" bei der Endrunde 28 Mal den Freistoß. Das ist vier Mal so häufig wie Platz zwei der Rangliste, den sich Andrea Pirlo, Darijo Srna und Deco mit je sieben Versuchen teilen.

Doch Ronaldo scorte keinen einzigen Treffer. Seine vermeintliche Stärke sei "so etwas wie ein Mythos. Alle passen auf, wenn Ronaldo antritt. Doch nichts passiert", meint Ex-Premier-League-Star Ian Wright, der für ITV als TV-Experte im Einsatz ist. Ähnlich schlecht ist übrigens Ronaldos WM-Statistik. Dort trat er 51 Mal zum Freistoß an, erzielte nur einen Treffer.

Bei Juventus sind es sieben Versuche, die zu einem direkten Tor führten. Bei den zwei erwähnten Freistößen gegen Belgien zwang er immerhin im ersten Anlauf Goalie Thibaut Courtois zu einer Parade. Ronaldos zweiter Versuch in der 73. Minute wurde von Dries Mertens geblockt, der einzeln neben der Mauer hochgesprungen war.

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