Zum Jahresstart droht Autofahrern in Österreich ein intensives Stau-Wochenende: Der ARBÖ warnt zum ersten Wochenende 2026 vor massiven Verkehrsbehinderungen – quer durchs Land.
Rund um den Feiertag am Dienstag, 6. Jänner, ballen sich mehrere verkehrsintensive Ereignisse. Es endet nicht nur die Weihnachtsferienzeit in Österreich und in mehreren deutschen Bundesländern, gleichzeitig rollt der Reiseverkehr in die Skigebiete und retour. Dazu kommen die Bewerbe der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen.
Laut ARBÖ sind mit zwei deutlichen Reisewellen zu rechnen. Die stärkste Rückreisewelle dürfte am Samstag, 3. Jänner 2026, anrollen: Viele Urlauber treten die Heimreise an, zusätzlich sind zahlreiche Tages- und Wochenendskifahrer unterwegs. Besonders heikel werden dabei Transitrouten in Westösterreich sowie Grenzübergänge Richtung Deutschland.
Zusätzlich sind auf der Fernpass-Straße (B179) über die gesamte Strecke Verzögerungen möglich – besonders vor dem Lermooser Tunnel und beim Grenztunnel Vils/Füssen, wo es auch zu Blockabfertigung kommen kann. Zusätzlich warnt der ARBÖ vor Kolonnenverkehr und längeren Fahrzeiten auf vielen Zufahrtsstraßen in Skigebiete.
Am Sonntag, 4. Jänner 2026, dürfte sich die Lage vorübergehend etwas entspannen. Dennoch bleibt der Verkehr auf den Hauptreiserouten und an wichtigen Grenzübergängen erhöht – genannt werden Nickelsdorf (A4), Spielfeld (A9) und der Karawankentunnel (A11).
Zusätzliche Verkehrsspitzen bringt die Vierschanzentournee:
Innsbruck (Bergisel): Am Samstag, 3. Jänner, stehen Training und Qualifikation an, am Sonntag, 4. Jänner, folgt der Bewerb. Rund um den Veranstaltungsort sind umfangreiche Sperren und Verkehrsmaßnahmen geplant, vor allem auf der Brennerstraße (B182). Stauanfällig sind außerdem die A12 im Großraum Innsbruck sowie die Zufahrten aus dem Süden.
Bischofshofen (Finale am 6. Jänner 2026): Wegen der erwarteten hohen Zuschauerzahlen wird am Dienstagnachmittag mit starken Verzögerungen im Stadtgebiet, auf der Pinzgauer Straße (B311) sowie auf der A10 gerechnet.
Der ARBÖ empfiehlt frühzeitig und flexibel zu planen, genügend Zeitreserven einzuplanen und, wenn möglich, Bahn und Öffis zu nutzen. Für die Anreise zu den Veranstaltungen werden zudem Shuttle- sowie Park-and-Ride-Angebote dringend angeraten.