Stefan Mross hat sich erstmals ausführlich über die schlimmste Tragödie seiner Familie geäußert. Der beliebte Volksmusiker spricht darüber, wie der gewaltsame Tod seiner Tante (76) und Cousine (50) seine Familie für immer verändert hat.
In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 wurden beide Frauen in Wals-Siezenheim nahe Salzburg erschossen. Der Täter wurde wegen des Doppelmordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Besonders für seine Mutter war die Tat ein unvorstellbarer Verlust, wie es bei RTL heißt. Sie verlor damals ihre Schwester und Nichte. "Ganz schlimme Zeit", erinnert sich Mross sichtlich bewegt. Bei ihr habe das Erlebte "bestimmt einen Knacks" hinterlassen.
Bemerkenswert ist, wie Mross heute über den verurteilten Mörder denkt. Rache wünsche er ihm nicht. "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", sagt der Musiker. Der Mann solle weggesperrt bleiben, doch von härteren Strafen hält er nichts.
Der Täter habe "eine ganze Familie zerstört", erklärt Mross. "Das tut mir am meisten weh." Auch fünf Jahre nach der Tat ist spürbar, wie tief der Verlust die Familie noch immer trifft.