FPÖ zu Stermann: Kein Wahlrecht für Ausländer

Der designierte FPÖ-Chef Norbert Hofer beim Sommergespräch im ORF.
Der designierte FPÖ-Chef Norbert Hofer beim Sommergespräch im ORF.Bild: picturedesk.com/APA
FPÖ-Chef Norbert Hofer stellt sich klar gegen die Vorschläge von "SOS Mitmensch". Ein "Ausländerwahlrecht" werde es mit der FPÖ nicht geben.
"Nach 32 Jahren in Wien darf ich hier nicht wählen", sagt TV-Star Dirk Stermann. Obwohl er seit so langer Zeit in Österreich lebt, hat er keine österreichische Staatsbürgerschaft und darf deshalb nicht darüber bestimmen, welche Parteien sein Leben hier in Wien beeinflussen.

Wie ihm geht es fast 1,2 Millionen Menschen in ganz Österreich. Viele von ihnen leben schon lange in Österreich, manche sind sogar hier geboren. "SOS Mitmensch" hält, wie auch schon bei der letzten Wahl, symbolisch die "Pass egal-Wahl" ab um auf diese Problematik hinzuweisen.

Neben Dirk Stermann unterstützen auch noch weitere betroffene Promis wie der Autor Ilija Trojanow, Moderatorin Julie McCarthy, Musical-Stars Drew Sarich und Ann Mandrella die Aktion.

Norbert Hofer dagegen



CommentCreated with Sketch.42 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Lasst uns wählen!", appelliert zum Beispiel Dirk Stermann. "SOS Mitmensch" plädiert für die Schaffung von mehr demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten. Zum Beispiel durch einen erleichterten Zugang zum Wahlrecht oder zur österreichischen Staatsbürgerschaft.

FPÖ-Chef Norbert Hofer reagiert fast allergisch auf diese Ideen. Die Partei sei strikt gegen ein "Ausländerwahlrecht". Zwar dürfen EU-Bürger in Österreich bereits bei Gemeinderats- und EU-Wahlen mitstimmen, das findet Hofer aber auch schon ausreichend. "Eine weitführende Regelung wird es mit der FPÖ nicht geben", betont er.

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