Tausende Kinder und Jugendliche ziehen derzeit durch Niederösterreichs Gemeinden, singen, segnen und sammeln Spenden für Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. 2026 liegt der Schwerpunkt auf Bildungsprojekten für Mädchen und Frauen im ostafrikanischen Tansania.
Allein im vergangenen Jahr wurden in der Diözese St. Pölten sowie in den zum Wein- und Industrieviertel gehörenden Vikariaten Nord und Süd insgesamt 3,68 Millionen Euro gesammelt – ein neuer Höchstwert. Österreichweit brachte die Sternsingeraktion zuletzt 20,5 Millionen Euro ein.
Rund 22.500 Kinder und Jugendliche sind heuer in Niederösterreich unterwegs, österreichweit etwa 80.000. Damit stellt das Bundesland ein Viertel aller Sternsinger.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stehen Hilfsprojekte in Tansania. "Junge Mädchen müssen oftmals ihre Schulbildung abbrechen, um in der Familie mitzuarbeiten", erklärte Bernadette Mayr, Koordinatorin der Dreikönigsaktion in der Diözese St. Pölten, gegenüber "ORF NÖ".
"Wir bemühen uns darum, dass diese Mädchen ihre Ausbildung abschließen können." Zudem würden Mikrokredite vergeben und Rechtshilfe angeboten.
Peter Moser, ehrenamtlicher Vorsitzender der katholischen Jungschar St. Pölten, dankt laut "ORF NÖ" den rund 30.000 Mitwirkenden in Niederösterreich sowie den Spendern mit der Zuversicht, dass auch heuer wieder ein starkes Ergebnis erzielt werde.