Stopp-Corona-App bekommt ein großes Update

Stopp-Corona-App: Update Mitte Juni mit neuer Informationskampagne.
Stopp-Corona-App: Update Mitte Juni mit neuer Informationskampagne.picturedesk.com
Um die neuen Schnittstellen in den Mobil-Betriebssystemen iOS (Apple) und Android (Google) nutzen zu können, wird Mitte Juni eine neue Version der Stopp-Corona-App verfügbar sein.

"Österreich wird damit eines der ersten Länder in Europa sein, das über eine voll funktionsfähige App verfügt, die den Vorgaben des 'Privacy-Preserving Contact-Tracing' entspricht, also eine Unterbrechung von Infektionsketten unter strenger Wahrung der Privatsphäre ermöglicht", sagen die Entwickler. Parallel zur Auslieferung der neuen App soll eine ebenso runderneuerte Informationskampagne des Österreichischen Roten Kreuz dazu beitragen, "den Sinn und Nutzen dieser Anwendung zu vermitteln".

Nur weil der Höhepunkt der Ansteckungswelle hinter uns liege, seien die damit verbundenen Risiken bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffs noch lange nicht gebannt, heißt es in einer Aussendung. "Die Stopp-Corona-App ist unser smartestes Instrument im Kampf gegen Covid-19. Es kostet nur eine Minute, sie zu installieren und wenn genug Menschen das machen, kann das teure Maßnahmen ersetzen, die schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Nebenwirkungen für uns alle haben", so Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuz.

Apple und Google kooperierten

Hintergrund des Updates ist eine Kooperation zwischen Apple und Google. Innerhalb weniger Tage haben sowohl Apple als auch Google die Smartphone-Updates automatisch ausgeliefert, mit denen das so genannte "Contact Tracing" möglich wird. Das Update stellt sicher, dass eine Tracking-App, die der Nutzer noch immer selbst installieren muss, überhaupt technisch funktionieren kann.

Laut Google ist zur Nutzung eine von den Gesundheitsbehörden veröffentlichte App und ständig aktiviertes Bluetooth notwendig. Die ungewöhnliche Apple-Google-Kooperation macht es möglich, dass das Contact Tracing auch zwischen Android- und iOS-Geräten mit der Hilfe von Apps der Gesundheitsbehörden funktioniert. Dies soll es ermöglichen, das weit mehr Einzelpersonen an der Eindämmung freiwillig teilnehmen können.

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