Rechtsruck! Strache will in Wien 10 Prozent oder mehr

Der Ex-FPÖ-Chef und sein Team setzen im Wahlkampf auf Polarisierung, streben nach einem zweistelligen Ergebnis. Mit einem "Rechtsruck" soll es gehen.

Er ist wieder da – und ganz im Wahlkampf-Modus: Heinz-Christian Strache gab am Donnerstag vor Journalisten den Kurs für die Wien-Wahl am 11. Oktober vor. In der Bundeshauptstadt "braucht es einen Rechtsruck", sagte der nach dem Ibiza-Skandal aus der Spitzenpolitik geschiedene Ex-FPÖ-Chef bei einer Pressekonferenz. Er fordert härteres Vorgehen gegen Krawalle bei Demonstrationen sowie Deutschkenntnisse als Voraussetzung für die Vergabe von Sozialwohnungen. Die Integrationspolitik der rot-grünen Stadtpolitik sei in seinen Augen gescheitert.

Zweistelliges Ergebnis als Ziel

Das Team um Strache ist derzeit mit drei Mandataren im Wiener Gemeinderat vertreten. Weil diese von der FPÖ übergelaufen sind und die Liste in Wien noch nie auf dem Wahlzettel stand, müssen Strache und seine Mitstreiter trotzdem Unterschriften für ihr erstmaliges Antreten sammeln. Knapp 3.000 Unterstützer auf Bezirks- und Landesebene werden gebraucht, damit das "Team" in Wien zur Wahl stehen kann. Die Ziele für den Herbst sind jedenfalls hoch gesteckt: Ein zweistelliges Ergebnis werde anvisiert, heißt es – einer "Heute"-Umfrage zufolge wird das eher schwer zu erreichen sein.

Strache selbst spricht von mehr als 1.600 aktiven Mitgliedern und Unterstützern, die das "Team HC Strache" bereits habe. Die nötige Zahl an Unterschriften zu sammeln werde daher kein Problem sein – schon am Freitag sollen diese am Bezirksamt Landstraße übergeben werden. Dabei will Strache außerdem das Volksbegehren "FÜR IMPF-FREIHEIT" unterschreiben. 

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