Strache wurde "aus der Regierung weggemobbt"

Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache tobt gegen die kommende Regierung – und hat eine ganz eigene Sicht auf seinen tiefen Fall.
"Die Zukunft verspricht nichts Gutes! Vor allem mit diesen genderwahnsinnigen GrünInnen werden wir noch unser Wunder erleben. Die ÖVP blinkte Rechts und fährt nun nach Links!", poltert Strache auf Facebook. Was seine Facebook-Fans allerdings verwirrt: Straches ganz eigene Interpretation für den Zerfall der Regierung und seinen Politabgang.

"Da lebt echt wer in einer Scheinwelt", schreibt dazu ein Nutzer. Strache behauptet nämlich, er sei nach "guten und richtigen Regierungsmaßnahmen" aus der Regierung gemobbt worden. "Läuft in Italien wie bei uns in Österreich. Kaum wurde Vizepremier Matteo Salvini so wie ich als Vizekanzler aus der Regierung weggemobbt, werden alle unsere guten und richtigen Regierungsmassnahmen zurückgenommen. Ein Jammer!", so Strache.

"Besonders verhaltensoriginell"

Auf den Hinweis mehrerer Nutzer, dass sich Strache selbst mit dem Ibiza-Skandal zu Fall gebracht habe, legt Strache nach: "Ja, wer waren die Auftraggeber dieses manipulativen und kriminellen Attentats auf eine gut arbeitende Regierung?" Auch das wird nicht von vielen Usern goutiert: "Dieses Opferrollegejammere nervt einfach. Man muss schon besonders verhaltensoriginell sein, wenn einem sowas passiert", schreibt einer.

Nach Ibiza, Spesen und Streit um den Rauswurf ist der Ex-FPÖ-Chef für 68 Prozent der große Verlierer 2019, zeigte zuletzt eine Umfrage von "Heute.at". Selbst 48 Prozent der FPÖ-Wähler sehen das so. Mit 40 Prozent liegt SPÖ-Chefin Rendi-Wagner auf Platz zwei. Bei eigenen Wählern hat sie mit 14 Prozent den höchsten Wert nach Strache.

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