In einem Stream auf Social Media behauptete Ski Aggu, Jens Spahn und dessen Ehemann Daniel Funke auf einer Party gesehen zu haben, wo der Politiker angeblich "die schlimmsten Bretter gezogen" habe – umgangssprachlich für Kokain konsumieren.
Der Ausschnitt verbreitete sich in sozialen Medien. Spahns Büro erklärte gegenüber dem "Stern": "Die Inhalte des Videos sind frei erfunden und erlogen. Die Ersteller des Videos wurden anwaltlich abgemahnt, das Video wurde zwischenzeitlich gelöscht. Eine Strafanzeige wird gestellt."
Medienanwalt Ralf Höecker sagte laut "raptastisch.net": "Nichts an diesen absurden Vorwürfen ist wahr, sie sind komplett frei erfunden und erlogen." Zudem werde Anzeige wegen Verleumdung erstattet.
Ski Aggu distanzierte sich später selbst von der Geschichte: "Die erzählte Story im Video ist ausgedacht und dient nur zu Unterhaltungszwecken."
Auch sein Management sprach von einer "vollständig erfundenen und überspitzten satirischen Erzählung" und betonte, es habe sich "nicht um einen Tatsachenbericht" gehandelt. Das Originalvideo wurde inzwischen gelöscht, kursiert aber weiterhin online.
Ski Aggu zählt mit Hits wie "Friesenjung" zu den erfolgreichsten deutschen Rappern, Spahn behielt trotz seines Rücktritts als Unions-Fraktionschef im Juli sein Bundestagsmandat.