Manchmal sind Ordnungskräfte mit Strafen gar unerbittlich streng und manchmal treibt der Amtsschimmel seltsame Blüten. Immer wieder bekommen wir von Lesern kuriose oder besonders ärgerliche Strafen zugeschickt.
Sicher, ein Vergehen ist nun mal ein Vergehen und gehört auch bestraft. Doch in einigen Fällen hätten sich unsere gepeinigten Leser etwas mehr Kulanz gewünscht.
Weil sein Vierbeiner "auf den Boden uriniert hat", drohte einem Wiener bis zu 1.000 Euro Strafe wegen "Verunreinigung von Straßen". Immerhin: Die Behörde will sich "den Sachverhalt noch einmal" anschauen. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Ein Fast-Food-Fan in Mödling muss sich ärgern, "dass man den Kunden einerseits eine angenehme Atmosphäre zum Verweilen bietet – und dadurch natürlich die Anzahl der Konsumationen steigt –, andererseits wegen sechs Minuten zu langem Parken 75 Euro einfordern lässt". Die ganze Geschichte gibt es hier!
Besonders ärgerlich ist es, wenn man – wie ein Leser aus Wien – den Parkschein elektronisch schon ausgefüllt hat und trotzdem eine Strafe aufgebrummt bekommt. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Diesmal ein Fall von unseren Schweizer Nachbarn: Ein Mann wurde bestraft, weil er am Steuer einen Apfel aß und dafür ohne Ticket auf einem Parkplatz an hielt. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Knapp darüber ist auch zu lang: Nur einer Minute nach Ablauf der zulässigen Parkzeit schlug ein Parksheriff in Wien schon unerbittlich zu. Da half das Schäumen eines Grazers nichts. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Beim Parken kommt es anscheinend definitiv auf die Größe an. Weil ihr Pickup zu groß war, kassierte eine Wienerin eine Strafe. Dabei stellte sie den Wagen extra so ab, damit sie den Verkehr nicht behindert. Die ganze Geschichte gibt es hier!
In einer 40er-Zone wurde wegen einer Baustelle 30er-Begrenzung eingeführt. Beide Begrenzungen sind direkt nebeneinander. Die Verwirrung sorgte aufgrund einer benachbarten Radarbox bereits für Hunderte Anzeigen. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Immerhin: Ein Anwalt berief gegen die Strafe, das Gericht gab ihm Recht. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Weil er seine VOR-Jahreskarte nicht dabei hatte und dadurch "Mehraufwand" für die ÖBB entstand, muss Matthias A. 10 Euro Strafe zahlen. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Ausnahmsweise ein Vorfall ohne Auto: Eine Unternehmerin musste Hunderte Euro berappen, weil der genaue Pfeffer-Prozentanteil auf dem Etikett der Pfeffer-Marmelade fehlte. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Tücken der Technik: Den Handy-Parkschein hatte sie ausgefüllt, aber weil die Bestätigung erst verspätet kam, musste eine Wienerin trotzdem zahlen. Die ganze Geschichte gibt es hier!
Ein 34-Jähriger sollte 40 Euro Strafe zahlen, weil er "ohne Grund den zweiten Fahrstreifen benützt hat, obwohl der erste Fahrstreifen frei war", wie auf dem Schreiben zu lesen ist. "Und was ist wenn ich gerade jemanden überholt hab?", fragte er telefonisch nach. "Dann haben Sie vielleicht zu langsam überholt und zu lange gebraucht", lautete die Antwort. Die ganze Geschichte gibt es hier!
(red)