Krafttraining wird oft mit jungen und sportlichen Menschen verbunden. Doch tatsächlich spielt es im höheren Lebensalter eine besonders wichtige Rolle. Muskeln sind entscheidend, um im Alltag beweglich, stabil und selbstständig zu bleiben.
Ab dem Alter von 55 Jahren bauen die Muskeln schneller ab, ab 70 sogar sehr schnell. Wer regelmäßig trainiert, kann aber seine körperliche Leistungsfähigkeit deutlich verbessern und diesem Verlust entgegenwirken.
Richtig ausgeführt ist Krafttraining im Alter nicht gefährlich, sondern unterstützt Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden auf vielen Ebenen, wie chip.de berichtet. Diese Übungen sind dabei besonders gelenkschonend:
Step Ups ahmen das Stiegensteigen nach und helfen dabei, Kraft, Gleichgewicht und Koordination zu verbessern. Jede Seite wird einzeln trainiert, wodurch der Körper insgesamt stabiler und ausgeglichener wird. Tipp: Mit einer niedrigen Höhe beginnen und bei Bedarf eine Haltemöglichkeit nutzen.
Diese Übung verbessert die Stabilität im Knie und unterstützt sichere Bewegungen bei Richtungswechseln oder Stolpern. Wichtig: Das Knie bleibt stabil und zeigt in Richtung der Zehen.
Diese Übung kräftigt vor allem die hintere Muskelkette und entlastet gleichzeitig die Wirbelsäule. Die Bewegungen sollten langsam und kontrolliert ausgeführt werden, ohne Schwung.
Diese Bewegung kombiniert Kraft und Dehnung und stärkt besonders Beine und Hüfte. Die Tiefe der Bewegung sollte an das eigene Können angepasst werden.
Diese Übung kräftigt die Wadenmuskulatur und unterstützt gleichzeitig Stabilität sowie Balance im Alltag. Die gute Nachricht: Sogar wer älter als 90 ist, kann mit regelmäßigem Training wieder Muskulatur aufbauen.