Der US-Streamingdienst HBO Max könnte schon bald in der Steiermark drehen, das berichtet die Kleine Zeitung. Nach Informationen aus Branchenkreisen wird derzeit nach passenden Schauplätzen für eine mehrteilige Serie gesucht, die an die Lebensgeschichte des 2023 verstorbenen Ingenieurs und Rüstungsunternehmers Gaston Glock angelehnt ist.
Gedreht werden soll unter dem Arbeitstitel "Gilbert Falck". Als möglicher Drehort gilt das Gebiet rund um den Grundlsee. Die Produktion soll einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.
Mit an Bord ist laut den Informationen auch die steirische Filmförderung cinestyria. Der entsprechende Beschluss soll in einer der nächsten Sitzungen der Landesregierung fallen.
Als Produzent wird die steirische epo-Film von Jakob, Magdalena und Dieter Pochlatko gehandelt. Das Unternehmen war unter anderem für die Netflix-Serie "Crooks" verantwortlich.
Mit konkreten Informationen hält sich Produzent Jakob Pochlatko noch zurück. "Dass wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Informationen zu dem geplanten Projekt herausgeben", ersucht er um Verständnis.
Das Ausseerland ist für Filmproduktionen kein unbekanntes Pflaster. Bereits James Bond machte für "Spectre" am Altausseer See Station. Auch der Altaussee-Krimi spielt dort. Für Marie Kreutzers Film "Gentle Monster", der in Cannes um die Goldene Palme im Rennen war, war Altaussee ebenfalls als Drehort im Gespräch.
Fix ist unterdessen ein weiteres Filmprojekt in der Steiermark. Regisseurin Johanna Moder kommt gegen Ende der Ferien für die Dreharbeiten zu ihrem neuen Film "Blinde Kuh" ins Ennstal. Gedreht wird unter anderem in Irdning und Umgebung. Der Film beschäftigt sich laut Beschreibung mit der Situation der Bauern sowie der Verantwortung von Gesellschaft und Politik. Auch dieses Projekt wird von der cinestyria gefördert, so die Kleine Zeitung.