"Reisen verschieben"

Strecken gesperrt – Schnee-Chaos legt Zugverkehr lahm

Der heftige Wintereinbruch sorgt in ganz Österreich für chaotische Zustände. Auch der Zugverkehr wird durch die Schneemassen lahm gelegt. 

David Huemer
Strecken gesperrt – Schnee-Chaos legt Zugverkehr lahm
Auch der Zugverkehr ist vom heftigen Wintereinbruch betroffen. (Symbolbild)
EXPA / APA / picturedesk.com

Die heftigen Schneefälle in Österreich haben nun auch Auswirkungen auf den Zugverkehr. Wie die ÖBB in einer Aussendung bekannt gab, ist aufgrund des aktuellen Wintereinbruchs in den kommenden Stunden mit Abweichungen und Unterbrechungen im Zugverkehr zu rechnen. "Wir ersuchen Sie daher, nicht dringende Reisen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben", heißt es am Samstag. 

Besonders betroffen sind Bahnstrecken in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich. Am Deutschen Eck sind zwischen Salzburg und Kufstein bzw. München bis zumindest Montag keine Fahrten möglich. Züge zwischen Salzburg und Tirol werden teilweise über Zell am See umgeleitet, mit Verspätungen mit bis zu 2 Stunden muss gerechnet werden. Einige Regionalstrecken in Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Wien, Niederösterreich und Kärnten bleiben in den nächsten Stunden noch gesperrt. Auch der Güterverkehr wurde auf den betroffenen Strecken bis auf weiteres eingestellt. Kunden der ÖBB sollen sich vor Fahrtantritt über Einschränkungen informieren.

Mitarbeiterder ÖBB informieren an den Bahnhöfen und betreuen Fahrgäste, die ihr Ziel nicht erreichen konnten. Zeitgleich finden Schneeräumungen und Streckenbegehungen zur Feststellung der Schäden statt. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Strecken laufen unter den aktuellen Wetter- und Lichtbedingungen und werden mindestens bis Sonntagnachmittag andauern.

Die Prognose im Detail:

Am Sonntag überwiegen von Oberösterreich bis in die nördliche Obersteiermark die Wolken und in der ersten Tageshälfte fällt noch etwas Schnee, im Westen und Süden verläuft der Tag hingegen trocken und häufig sonnig. Auch im Osten klingen die letzten Schneeschauer in der Früh ab und dann stellt sich ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Der anfangs noch lebhafte bis kräftige Nordwestwind lässt nach und mit -6 bis 0 Grad stellt sich häufig Dauerfrost ein, nur ganz im Osten und Südosten werden zarte Plusgrade erreicht.

Der Montag startet verbreitet mit mäßigem bis strengem Frost und vor allem im Bergland sonnig aufgelockert, in den Niederungen hält sich zu Beginn gebietsweise gefrierender Nebel. Tagsüber ziehen von Westen her kompakte Wolken durch, es bleibt aber trocken. Im Osten frischt am Nachmittag lebhafter, eisiger Südostwind auf. Die Temperaturen kommen häufig nicht über -5 bis 0 Grad hinaus, im Westen erreichen sie mit leichtem Föhn vereinzelt bis zu +4 Grad.

    Die Feuerwehren in Oberösterreich wurden seit den Freitagabendstunden zu hunderten Einsätzen alarmiert, weil die großen Schneemengen zu Schneelastschäden an den Bäumen geführt haben.
    Die Feuerwehren in Oberösterreich wurden seit den Freitagabendstunden zu hunderten Einsätzen alarmiert, weil die großen Schneemengen zu Schneelastschäden an den Bäumen geführt haben.
    Matthias Lauber / laumat.at

    Am Dienstag überwiegen die Wolken und von Westen her breitet sich leichter Schneefall aus, in Vorarlberg steigt die Schneefallgrenze gegen 700 m an. Die Sonne zeigt sich am ehesten am Alpenostrand noch ab und zu, am Nachmittag fallen dann auch im Osten und Süden gebietsweise ein paar Flocken. Die Neuschneemengen bleiben aber gering. Von Ost nach West liegen die Höchstwerte zwischen -4 und +5 Grad.

    Der Mittwoch zeigt sich meist von seiner trüben und winterlichen Seite. Zeitweise fällt bis in tiefe Lagen etwas Schnee, höchstens vorübergehend ist in den Niederungen auch Regen dabei mit lokaler Glatteisgefahr. Die Sonne lässt sich am ehesten in Kärnten ab und zu blicken. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus meist westlichen Richtungen werden maximal -4 bis +4 Grad erreicht.

    Die Bilder des Tages:

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