Wien

Streit um Geld – dann zückt Mann (18) Schusswaffe 

Ein Streit über nicht beglichene Schulden dürfte in der Donaustadt eskaliert sein. Ein 23-Jähriger gab an, mit einer Waffe bedroht worden zu sein. 
Michael Rauhofer-Redl
04.07.2023, 13:05
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Von einem Gewaltdelikt in der Wiener Donaustadt berichtet die LPD Wien am Dienstag. Ein 23-Jähriger suchte am Montagabend die Polizeiinspektion Quadenstraße auf und gab an, von einem Bekannten mit einer mutmaßlichen Schreckschusspistole bedroht und mit dem Griffstück der Waffe geschlagen worden zu sein. Dabei wurde er am Kopf leicht verletzt.

18-Jähriger festgenommen

Im Zuge der ersten Befragungen stellte sich heraus, dass das Opfer mit einem 18-jährigen Bekannten ein Treffen vereinbarte, um angebliche Geldschulden zu begleichen. Kurz darauf kam der Beschuldigte ebenfalls in die Dienststelle. Er gab an, vom Opfer geschlagen worden zu sein und nicht mit einer Waffe gedroht zu haben. Die Waffe wurde beim Tatverdächtigen nicht vorgefunden.

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Der 18-jährige österreichische Staatsbürger wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung und Körperverletzung in der Dienststelle vorläufig festgenommen. Weiters wird wegen einer mutmaßlichen Übertretung nach dem Waffengesetz ermittelt, da gegen den 18-Jährigen ein behördliches Waffenverbot vorliegt. Der Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam.