Am Pfingstwochenende reisen wieder Zehntausende Österreicher nach Lignano, darunter besonders viele Kärntner und Steirer. Das Event 'Tutto Gas' hat sich seit Jahren als Fixpunkt für ausgelassene Feierlichkeiten am italienischen Badeort etabliert.
In den letzten Jahren kam es allerdings immer wieder zu Zwischenfällen, darunter schwere Sachschäden und Verletzungen. Um dem Image der 'Saufmeile' entgegenzuwirken, setzen die Behörden auch heuer auf strenge Auflagen. Lignanos Bürgermeisterin Laura Giorgi betonte, dass die verschärften Maßnahmen positive Effekte gezeigt hätten und weiterhin gelten.
Wie 5min.at berichtet, bleiben die Regeln für 2026 nahezu unverändert. So sind etwa der Verkauf und das Mitführen von Getränken in Glasflaschen und Dosen im Stadtzentrum und am Strand verboten. Zusätzlich gilt ein generelles Alkohollimit, und Schwimmen ist ab 20 Uhr untersagt.
Die Kommission für Ordnung und Sicherheit beschloss im März 2026, dass die Null-Toleranz-Strategie fortgeführt wird. Der Straßenverkauf von Alkohol ist ab Mitternacht verboten, in Lokalen darf nur noch am Tisch serviert werden. Musik im Außenbereich muss spätestens um Mitternacht enden, in Innenräumen ist um 2:00 Uhr Schluss.
Ein weiteres Verbot betrifft das Mitführen und Konsumieren von ausgehöhlten Früchten, insbesondere Melonen, die mit Alkohol gefüllt sind. Auch der Strand ist von 1 bis 6 Uhr früh komplett gesperrt und wird von Sicherheitsdiensten überwacht.
Zur Unterstützung der italienischen Sicherheitskräfte sind auch österreichische Polizisten aus Wien und Oberösterreich in Lignano im Einsatz. Zusätzlich werden Hundestaffeln und das Militär an wichtigen Plätzen wie der Piazza Fontana präsent sein.