Zu Pfingsten verwandelt sich der italienische Badeort Lignano Sabbiadoro traditionell in einen Magneten für zehntausende junge Urlauber aus Österreich. Besonders Gäste aus Kärnten und der Steiermark reisen seit Jahren zum als "Tutto Gas" bekannten Partywochenende an die Adria. Doch die Behörden wollen 2026 erneut klare Grenzen setzen – und verschärfen die Kontrollen rund um Alkohol, Sicherheit und nächtliches Feiern.
Lignano kämpft seit Jahren gegen sein Image als exzessive Feierzone. Nach Zwischenfällen mit Sachschäden, schweren Unfällen und eskalierenden Partynächten setzt die Stadtverwaltung ihren Kurs der "Null-Toleranz" fort. Bürgermeisterin Laura Giorgi hatte bereits betont, dass die Maßnahmen der vergangenen Jahre Wirkung gezeigt hätten. Ziel sei es, Sicherheit und Tourismus besser in Einklang zu bringen.
Die offizielle Verordnung für das heurige "Tutto Gas"-Wochenende belässt viele Maßnahmen aus den Vorjahren – mit klaren Einschränkungen im öffentlichen Raum.
Für zusätzliche Sicherheit sorgen heuer erneut verstärkte Polizeikräfte. Neben italienischen Einsatzkräften unterstützen auch vier Beamte aus Österreich ihre Kollegen vor Ort. Zudem wird die Präsenz von Carabinieri, Finanzpolizei und Hundestaffeln an neuralgischen Punkten wie der Piazza Fontana deutlich erhöht.