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Studie: Videospiel-Raser sind riskantere Autofahrer

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:04

Wer oft Autorennspiele zockt, stellt ein größeres Risiko für den Straßenverkehr dar. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Reifenherstellers Continental.

Auf der virtuellen Rennstrecke herrschen oft raue Sitten. Vor allem in Arcarde-Klassikern wie Need for Speed oder Burnout ist der schnellste Weg um eine Kurve oft mit Kollisionen verbunden. Aber auch in Simulationen wie Gran Turismo gehört "Feindkontakt" dazu. Setzt der Konsolen-Raser den Schwierigkeitsgrad herab, hinterlassen die Crashes nicht einmal Schäden an den virtuellen Fahrzeugen.

Doch leider kann man im realen Straßenverkehr keinen Schwierigkeitsgrad einstellen. Manche Videospielzocker dürften mit der Umstellung auf das richtige Leben ihre Probleme haben, wie die Continental-Studie, bei der 1000 Computerspieler und 1000 Autofahrer befragt wurden, zeigt. "Spieler gehen größere Gefahren ein als andere Autofahrer, etwa weil sie im Spiel keine echten Konsequenzen dafür tragen müssen", meint Continentals Sicherheitsexperte Tim Bailey.

Bessere Reflexe aber mehr Risiko

Zwar benötigen Gamer im Durchschnitt weniger Anläufe bei der Führerscheinprüfung, fahren aber danach wesentlich riskanter und aggressiver. Zocker neigen mehr zum Rasen, bauen mehr Unfälle, begehen öfters Verkehrssünden (z.B.: rote Ampeln überfahren) und überholen riskanter. Die Vielspieler haben zwar bessere Reflexe und Konzentration, einige unterschätzen aber die Risiken im Straßenverkehr.

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