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Stürmer-Legende: "Frauenfußball ist wie vegane Wurst"

Deutschland ist bei der Frauen-WM in Australien und Neuseeland vorzeitig gescheitert. Eine Fußball-Ikone spottete zuvor über das Turnier. 
Heute Redaktion
04.08.2023, 10:33
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In der Gruppe G war ein 1:1 des deutschen Frauen-Teams gegen Südkorea am Donnerstag zu wenig, um den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen. Denn gleichzeitig verlor Gruppensieger Kolumbien gegen Marokko. Damit stiegen die beiden Teams auf, die Deutschen mussten ihre Koffer packen, genauso wie die Südkoreanerinnen. 

Für Deutschlands Stürmer-Ikone Dieter Schatzschneider hatte das Turnier aber ohnehin keine Bedeutung, wie der ehemalige DFB-Teamspieler in einem abfälligen Kommentar klarmachte. 

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"Frauenfußball wie vegane Wurst"

Schon vor dem Ausscheiden des deutschen Teams wurde der 65-Jährige, der als Nachwuchsscout bei Hannover 96 tätig ist, bei "NP-Anstoß – Der 96-Talk" gefragt, ob er mittlerweile ein Fan des Frauenfußballs sei. Die eiskalte Schatzschneider-Antwort darauf: "Nein!" 

Damit begnügte sich der ehemalige deutsche Teamspieler aber nicht, sondern fand einen abschätzigen Vergleich. "Ich gönne es den Damen wirklich von Herzen. Die können spielen und machen, was sie wollen, alles gut. Aber ich weigere mich immer noch. Es ist genauso, als ob du von einer veganen Wurst redest", so Schatzschneider. Nur logisch, dass der 65-Jährige auch wenig von veganer Ernährung hält. "Ich weigere mich. Mein Körper lehnt das Vegane auch ab. Jeder kann vegan essen, aber bringt mir nichts." 

In Deutschland lösten Schatzschneiders Aussagen jedenfalls eine Welle der Empörung aus. Medien gingen mit dem 65-Jährigen hart ins Gericht. Das nur wenige Stunden später folgende Ausscheiden der deutschen Frauen erstickte die Diskussion aber schnell. 

Schatzschneider spielte in seiner langen Karriere für Hannover 96, den HSV und Schalke 04. Genauso wie eine Saison lang beim GAK. Mit 153 Treffern hielt der nun 65-Jährige bis 2021 den Torrekord in der 2. deutschen Bundesliga.