Sturm bläst uns jetzt mit über 100 km/h um die Ohren

Der Sturm sorgte in Wien für abgebrochene Äste.
Der Sturm sorgte in Wien für abgebrochene Äste.Clemens Pilz
Orange Sturm-Warnung! Starke Böen haben den Osten des Landes im Griff.

In Wien mussten Corona-Teststraßen wegen des heftigen Windes geschlossen werden, in Niederösterreich blies der Sturm einen LKW um: Turbulentes Wetter hat Ostösterreich am Donnerstag fest im Griff. Der Wetterdienst Ubimet hat eine orange Sturm-Warnung für die betroffenen Gebiete ausgegeben. Es ist mit herabfallenden Ästen und Dachziegeln zu rechnen.

Lose Gegenstände, die um- oder fortgeweht werden könnten, sollten gesichert werden, so die Empfehlung der Experten. Bei Fahrzeugen mit großem Luftwiderstand oder mit Anhängern könne es bei Seitenwind zu Problemen kommen.

Bis Donnerstag Vormittag erreichte der Sturm in Buchberg (NÖ) mit 113 km/h seinen vorläufigen Höhepunkt. In Jauerling (NÖ) wurden 112 km/h gemessen, auf der Wiener Jubiläumswarte 104 km/h. Die Wetter-Warnung bleibt nach derzeitigem Stand noch bis 13 Uhr aufrecht. Am Nachmittag dürfte der Wind auch im Osten rasch abflachen.

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Im Winter weniger Gefahr durch Äste

"Bei diesem Sturmereignis handelt es sich zwar um markantes Wetter, Parks und Freizeitanlagen bleiben aber aller Voraussicht nach weiterhin geöffnet. In Wien wird es erst mit schweren Sturmböen ab 100 km/h richtig gefährlich", so die Wetter-Experten. "Vor allem im Winter ist die Gefahr durch abbrechende Äste aufgrund der fehlenden Belaubung etwas geringer."

Wetter-Beruhigung am Freitag

Am Freitag scheint vor allem in den inneralpinen Regionen zeitweise die Sonne. Im Süden sowie auch im Donauraum und nördlich davon ziehen dichte Wolken durch, vor allem im Mühl- und Waldviertel regnet es ab und zu. Im Osten beginnt es abzukühlen, im Westen bleibt es mit aufkommendem Südföhn mild. Die Temperaturen erreichen maximal 5 bis 15 Grad.

Der Samstag hat im föhnigen Bergland weiterhin einige Sonnenstunden zu bieten, hier bleibt es trocken und sehr mild. Der Südföhn erreicht im Laufe des Tages und besonders in der Nacht auf Sonntag auf den Bergen Sturmstärke, auch in prädestinierten Tälern der Alpennordseite sind stürmische Böen möglich. Im Donauraum, im östlichen Flachland und in den südlichen Becken muss man dagegen mit zähem Hochnebel rechnen, aus dem es ab und zu etwas nieselt. Meist liegen die Höchstwerte zwischen 6 und 15 Grad, mit Föhn vor allem im Westen noch etwas höher und bei zähem Hochnebel im Nordosten darunter.

Am Sonntag regnet es in Osttirol und Kärnten häufig, tagsüber breitet sich zudem auch von Westen her Regen aus. Am Abend schneit es im Westen her allmählich bis in höhere Tallagen. Am ehesten freundlich und trocken bleibt es von der südlichen Steiermark bis ins Burgenland, auch an der Alpennordseite sind anfangs noch föhnige Auflockerungen möglich. Der anfangs kräftige Südföhn wird im Laufe des Tages von lebhaftem Westwind abgelöst. Je nach Föhneinfluss 5 bis 14 Grad.

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