Nach einem frühen Doppelschlag steht Sturm Graz in der Champions-League-Qualifikation bereits mit dem Rücken zur Wand. Die Steirer mussten sich im Hinspiel der dritten Quali-Runde bei Fenerbahce Istanbul mit 0:2 geschlagen geben und benötigen im Rückspiel in Graz nun eine Aufholjagd, um den Traum von der Königsklasse am Leben zu halten. Talisca brachte die Türken bereits in der neunten Minute in Führung, kurz vor der Pause erhöhte Mason Greenwood auf den Endstand (45+1.).
Die Grazer blieben zwar über weite Strecken harmlos, die Zwei-Tore-Niederlage lässt aber die Türe zum Aufstieg einen Spalt offen. Das Rückspiel in Graz steigt am Dienstag (11. August) um 20.30 Uhr.
Und dafür versprach Jürgen Heil dem türkischen Spitzenklub bereits einen heißen Tanz. "Wir leben noch, wir sind noch da. Das ist ein 0:2 und die müssen auch noch nach Graz-Liebenau", meinte Sturms Rechtsverteidiger direkt nach dem Schlusspfiff im ORF, gab sich besonders kämpferisch.
"Es ist ein Gegner mit sehr viel Qualität. Das haben sie uns auch mit dem Ballbesitz spüren lassen. Aber wir haben mit zwei Schüssen zwei Gegentore bekommen in der ersten Halbzeit. Das tut brutal weh", meinte der Rechtsverteidiger mit Blick auf den besonders einseitigen ersten Durchgang. "Das war so nicht notwendig, wir haben das eigentlich ganz gut verteidigt", ergänzte der Sommer-Neuzugang.
Gleichzeitig musste auch Heil zugeben, dass Sturm vor allem mit dem eigenen Ballbesitz zu wenig Gefahr erzeugt hat. "Uns haben die Momente gefehlt, da brauchen wir nicht reden."