Dafür reichte den Steirern in Oberösterreich ein 1:1-Unentschieden. Allerdings hatte das Team von Fabio Ingolitsch dabei eine große Portion Glück. Otar Kiteishvili (10.) brachte die Gäste nach einem fragwürdigen Elfmeter in Führung. Sasa Kalajdzic (68.) besorgte nach einem LASK-Chancenwucher den Ausgleich – danach war das Heimteam drückend überlegen, verpasste aber den Sieg.
Den Steirern reicht das 1:1, um die Tabellenführung in der österreichischen Bundesliga zu verteidigen. Sturm bleibt im Meister-Playoff Leader, hält nun bei 28 Punkten – der LASK hat als erster Verfolger 26 Zähler am Konto. Allerdings: Dass die Schwarz-Weißen von der Tabellenspitze lachen, liegt vielmehr an der mangelnden Chancenauswertung der Oberösterreicher als am Können vom Ingolitsch-Team.
Zunächst stand Schiedsrichter Walter Altmann im Mittelpunkt: Er zeigte nämlich auf den Punkt, nachdem Sturms Ryan Fosso (6.) im Strafraum vom LASK nach einem Kontakt zu Boden ging. Allerdings suchte der Mittelfeldspieler den Kontakt. Altmann wurde vom VAR rausgebeten, blieb aber bei seiner Entscheidung. Äußerst umstritten, in der Situation hätte man auch auf Schwalbe entscheiden können. Otar Kiteishvili war das egal. Der Georgier trat an, verlud Lukas Jungwirth und schob souverän zum 1:0 für Sturm ein.
Danach setzte der LASK zu einem echten Sturmlauf an. Adeniran (19.) vergab, alleinstehend. Kasper Jörgenson (20.) schrammte mit einem Seitfallzieher am Tor des Jahres vorbei, traf nur die Latte. Zwei Minuten später war es Sturm-Schlussmann Khudyakov, der das 1:1 verhinderte. Moses Usor (43.) traf aus Abseitsposition, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte Adeniran den Ball im Eins-gegen-Eins knapp am Tor vorbei.
Nach dem Seitenwechsel gab es dasselbe Bild. Kalajdzic (58.) verfehlte das Tor knapp. Auf der Gegenseite spielte Sturm seine Kontermöglichkeiten nicht gut zu Ende. Jörgensen traf dann zum zweiten Mal die Latte – und das aus kürzester Distanz. Wenig später erzielte Kalajdzic (68.) den verdienten Ausgleich, köpfte nach einer Flanke wuchtig ein. Danach spielte nur mehr der LASK. Khudyakov (77.) rettete für Sturm mit einer Glanzparade auf der Linie, so blieb es beim 1:1-Unentschieden.