Der Name Lajunen hat bei Olympischen Spielen Gewicht. Samppa Lajunen gewann zwischen 1998 und 2002 drei Mal Gold in der Nordischen Kombination, ist bis heute Finnlands erfolgreichster Winter-Olympionike. Am Montagabend sorgte nun sein Sohn Elias für bange Minuten.
Der 18-Jährige kam in der Big-Air-Qualifikation in Livigno schwer zu Sturz. Nach dem Absprung verlor er die Kontrolle, krachte mit dem Rücken auf die pickelharte Piste und blieb regungslos liegen. Betreuer und Sanitäter waren sofort bei ihm.
Erst nach einer medizinischen Erstversorgung kam Bewegung in die Szene. Unter dem Applaus der Zuschauer wurde Lajunen im Akia abtransportiert. Dabei hob er den Daumen – ein erstes Zeichen der Entwarnung. Zur weiteren Abklärung wurde der Finne ins Krankenhaus gebracht. Am Bewerb nahm er nicht mehr teil.
Während für die Familie Lajunen das Zittern begann, lief es für Matej Svancer sportlich nach Wunsch. Der ÖSV-Freestyler sprang mit 182,25 Punkten als Zweiter der Qualifikation ins Big-Air-Finale (Dienstag, 19.30 Uhr). Nur US-Amerikaner Mac Forehand (183,00) war besser. Julius Forer schied als 18. aus.