Nach Gianni Infantinos gescheiterten Investorenplänen werden die Rufe nach einem Neuanfang bei der FIFA immer lauter. Die Londoner "Sunday Times" enthüllt einen Plan, wie der 56-Jährige gestürzt werden soll.
Dieser sieht wie folgt aus: Infantino soll sich bei einer Sondersitzung des FIFA-Councils, der Regierung des Weltverbandes, erklären. Dort würde er zum Rücktritt aufgefordert.
Falls der Schweizer (wie zu erwarten) ablehnt, sofort zu gehen, wird ein Gegenkandidat aufgebaut. Infantino-Gegner aus Europa, Asien und Mittel-/Nordamerika müssten sich auf einen Herausforderer einigen.
Favorit derzeit: Nasser Al-Khelaifi (52), der katarische Besitzer von Paris Saint-Germain. Im Gespräch ist auch der asiatische Verbands-Boss Salman bin Ibrahim Al Chalifa (60) aus Bahrain.
Alternative Sturz-Möglichkeit: mindestens 43 der 211 Fifa-Mitglieder beantragen einen außerordentlichen Kongress und bekommen die Mehrheit für ein Misstrauensvotum gegen Infantino. Dann wäre er bereits vor der regulären Wahl im März 2027 weg.
Fakt ist: Infantino schoss sich mit seinen größenwahnsinnigen Ideen ein Eigentor.