Suchaktion läuft

Sturzflut spült Dörfer weg! Hunderte Touristen vermisst

Nach schweren Sturzfluten in Nepal werden mindestens 384 Reisende vermisst. Ganze Dörfer wurden weggespült.
Newsdesk Heute
26.08.2026, 14:07
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Nach verheerenden Sturzfluten in Nepal läuft eine großangelegte Suche nach Hunderten Vermissten. Mindestens 384 Reisende gelten in der Grenzregion zu Tibet als vermisst.

Unter ihnen befinden sich laut Tourismusbehörde 291 Ausländer, darunter 105 Inder. Mindestens neun Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben.

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Die Wassermassen richteten in der Himalaya-Region schwere Verwüstungen an. Ganze Dörfer wurden weggespült, Straßen und Brücken zerstört sowie Kraftwerke beschädigt. Unter den Vermissten sind auch acht Südkoreaner, die bei einem Wasserkraftwerk in der Region arbeiteten.

Rettungskräfte kämpfen mit Wassermassen

Rettungskräfte, Polizei und Militär machten sich auf den Weg in die besonders schwer getroffenen Gebiete. Die Suche gestaltet sich allerdings schwierig: In Syapru Besi und Timure konnten Hubschrauber wegen der hohen Wasserstände zunächst nicht landen.

"Es könnte zahlreiche Opfer oder schwere Sachschäden geben", sagte Bezirksverwalter Narendra Pariyar der Nachrichtenagentur Reuters. "Aber ich weiß es noch nicht genau."

Auch im benachbarten Tibet wurden nach einer Schlammlawine an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet. Chinas Präsident Xi Jinping ordnete an, bei der Suche nach Vermissten alle verfügbaren Mittel einzusetzen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua traf die Schlammlawine auf nepalesischer Seite den chinesischen Grenzübergang Gyirong. Straßenverkehr, Stromversorgung und Telekommunikation wurden dadurch unterbrochen.

Bewohner sollen sich in Sicherheit bringen

Auf nepalesischer Seite leben in der betroffenen Region Zehntausende Menschen. Bewohner entlang des Bhote Koshi wurden aufgefordert, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.

Was die plötzlichen Überschwemmungen ausgelöst hat, war zunächst unklar. Bereits im vergangenen Jahr waren bei einer Sturzflut am Bhote Koshi mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde auch die wichtige "Freundschaftsbrücke" zwischen Nepal und China weggerissen. Als Ursache wurde später das Auslaufen eines Gletschersees in Tibet festgestellt.

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