Suche nach neuer Virus-Mutation in Österreich läuft

Gesundheitsminister Rudolf Anschober
Gesundheitsminister Rudolf Anschoberpicturedesk.com
Wie Gesundheitsminister Anschober am Mittwoch erklärte, wurde die neue Corona-Mutation aus England in Österreich noch nicht nachgewiesen.

Die neue Coronavirus-Mutation, die vor kurzem in England aufgetreten ist, wurde in Österreich bisher noch nicht festgestellt. "Es gibt bisher keinen Fund", erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Allerdings würden die Akademie der Wissenschaft und die Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit (AGES) "sehr stark Sequenzierungen durchführen". Diese Untersuchungen seien intensiviert worden, so der Gesundheitsminister.

Bis zu den Ergebnissen kann es rund eine Woche dauern. "Falls es einen Fund gibt, wird das selbstverständlich veröffentlicht", erklärte Anschober.

"Nicht außer Kontrolle"

Die neue Variante in Großbritannien sei laut ersten Forschungen ansteckender, als die bisherige Form. Die Mutation ist außer in Großbritannien auch in Australien, Island, Italien, den Niederlanden und Dänemark gefunden worden. Abgesehen von Dänemark seien es Einzelfälle gewesen, berichtete die Coronavirus-Expertin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Maria van Kerkhove, am Montag in Genf.

In London gelten weitreichende Ausganssperren. Österreich und viele andere EU-Länder reagierten rasch und stoppten den Flugverkehr von und nach Großbritannien. "Die Situation ist aber nicht außer Kontrolle", sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan.

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