Sechs Tote, 2.500 Menschen unter Quarantäne - die erschreckende Bilanz der Krankheit Mers, die derzeit ganz Südkorea in Atem. Bei der Belämpfung macht man sich auch die Technik zu Nutzen: Mittels Ortung der Handys wird überprüft ob sich die unter Quarantäne stehenden Menschen auch an die Isolation halten.
Sechs Tote, 2.500 Menschen unter Quarantäne - die erschreckende Bilanz der Krankheit Mers, die derzeit ganz Südkorea in Atem hält. Bei der Bekämpfung macht man sich auch die Technik zu Nutzen: Mittels Ortung der Handys wird überprüft ob sich die unter Quarantäne stehenden Menschen auch an die Isolation halten.
Vor zwei Wochen wurde bei dem ersten Patienten das grippeähnliche Virus diagnostiziert. Insgesamt 87 Menschen steckten sich seit damals an, bisher nur Mitarbeiter von Krankenhäusern oder Angehörige der Patienten.
Als Vorsichtsmaßnahme wurden daraufhin 2.000 Schulen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und in der Umgebung geschlossen. Die Menschen meiden große Ansammlungen - Kinos, Theater und Kaufhäuser müssen mit erheblichen Umsatzeinbußen leben.
Weiters wurden 2.500 Menschen vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Um sicherzustellen, dass die potentiell Erkrankten ihre Wohnung nicht verlassen und so die Allgemeinheit gefährden, ortet die Regierung das Handy mittels GPS-Signal.
Bei Mers (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die grippeähnliche Symptome wie wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit hervorruft.