Drastische Entscheidung im Königshaus von Brunei! Sultan Hassanal Bolkiah (80) hat seiner Schwiegertochter Pengiran Raabi'atul Adawiyyah (33) mit sofortiger Wirkung sämtliche royalen Titel und Würden entzogen.
Der schwere Vorwurf: Sie soll sich respektlos verhalten und dem Ansehen der Monarchie geschadet haben.
Wie das Büro des Sultans mitteilte, tritt die Entscheidung mit sofortiger Wirkung in Kraft. Raabi'atul ist seit 2015 mit Bolkiahs Sohn Prinz Abdul Malik (43) verheiratet.
Was genau hinter dem drastischen Schritt steckt, bleibt allerdings weitgehend im Dunkeln. In der offiziellen Mitteilung heißt es lediglich, Raabi'atul habe sich in einer Weise verhalten, die ihrer Stellung als Ehefrau eines Mitglieds der königlichen Familie nicht würdig sei.
Außerdem soll sie dem Ansehen der Monarchie geschadet und sich dem Sultan gegenüber respektlos verhalten haben, berichtet die malaiische Plattform "nst.com.my". Welche konkreten Vorfälle zu dieser Einschätzung führten, wurde nicht öffentlich gemacht.
Für das Königshaus ist die Entscheidung ungewöhnlich. Zwar hat Hassanal Bolkiah bereits zwei seiner Ex-Frauen nach der Trennung ihre Titel entzogen – bei einer Schwiegertochter soll ein derartiger Schritt bislang jedoch noch nicht erfolgt sein.
Für die vier gemeinsamen Kinder von Prinz Abdul Malik und Raabi'atul dürfte sich hingegen nichts ändern. Ihre royalen Titel seien von der Entscheidung des Sultans nicht betroffen, berichten Medien.
Abdul Malik und die frühere Datenanalystin Raabi'atul hatten 2015 geheiratet. Die pompöse Hochzeit sorgte damals international für Schlagzeilen.
Hassanal Bolkiah gehört zu den reichsten Monarchen der Welt und steht seit 1967 an der Spitze des südostasiatischen Staates. Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. gilt er als das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt.