Urlaub mit dem Auto

Super-Blitzer: Italien-Urlaub wird teuer

Italien hat seine Radarfallen aufgerüstet. Das neue Tutor 3.0 erkennt mehr als Temposünden - bei Verstößen drohen Strafen bis zu 3.400 Euro.
Technik Heute
14.07.2026, 10:07
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Wer mit dem Auto nach Italien fährt, sollte besonders aufpassen: Das Section-Control-System auf italienischen Autobahnen wurde massiv aufgerüstet. Das Tutor-System überwacht nicht mehr nur einzelne Stellen, sondern ganze Autobahnabschnitte.

Die Kameras erfassen Einfahrt und Ausfahrt aus dem überwachten Bereich und berechnen daraus die Durchschnittsgeschwindigkeit. Liegt diese über dem Tempolimit, flattert die Rechnung bis nach Hause.

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Wie chip.de unter Berufung auf Auto, Motor und Sport berichtet, kann das neue Tutor 3.0 seit vergangenem Jahr noch mehr: Es erkennt auch Verstöße gegen den Sicherheitsabstand, riskante Überholmanöver und das verbotene Befahren des Pannenstreifens.

Strafen bis zu 3.400 Euro

Das System kann zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen unterscheiden - auch Lkw-Fahrer bleiben nicht unentdeckt. Die Bußgelder können schnell ins Geld gehen: Wer mehr als 60 km/h über dem erlaubten Limit fährt, muss mit bis zu 3.400 Euro rechnen.

Besonders für Österreicher, die über den Brenner nach Süden fahren, ist Vorsicht geboten. Auf welchen Strecken das Tutor-System aktiv ist, verrät die Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia auf einer eigenen Webseite.

Übrigens: Wer eine italienische Verkehrsstrafe innerhalb von fünf Tagen bezahlt, bekommt 30 Prozent Rabatt. Nach 60 Tagen verdoppelt sich das Bußgeld hingegen automatisch.

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