Corona-Hammer! Supermärkte müssen früher schließen

Supermärkte haben auch im Lockdown geöffnet, ab Donnerstag aber nicht mehr so lange. (Symbolbild)
Supermärkte haben auch im Lockdown geöffnet, ab Donnerstag aber nicht mehr so lange. (Symbolbild)Getty Images/iStockphoto/ANRproduction
Die wenigen Geschäfte des Handels, die noch offen haben dürfen, werden weiter eingeschränkt. Die Regierung verkürzt jetzt die Öffnungszeit für alle!

Mitten im Lockdown kommt plötzlich eine weitere Verschärfung daher. Bisher durfte der Lebensmittelhandel im vollen Zeitrahmen von 72 Wochenstunden bis 21 Uhr offen halten. Ab Donnerstag ändert sich das! Wie die APA am Montagabend meldet, wird die maximale Öffnungszeit für alle auf 19 Uhr verkürzt.

Damit reagiert die Regierung auf die Forderung der Gewerkschaft GPA, die vor einer Woche genau diese Maßnahme vorgeschlagen hatte. "Es gibt keinen Grund, warum im Lockdown bis 21.00 Uhr geöffnet sein sollte", hatte Vorsitzende Barbara Teiber damals erklärt. 

Die Basis für den nun verhängten Zapfenstreich im Handel bildet die "1. Novelle zur 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung", welche voraussichtlich am morgigen Dienstag den Hauptausschuss des Nationalrats passieren wird.

Neben den beiden Regierungsparteien wird wohl auch die SPÖ der Verlängerung des Lockdowns auf die vollen 20 Tage zustimmen. Ausgangsbeschränkungen können nämlich per Gesetz nur jeweils für zehn Tage verhängt werden.

Im Wesentlichen bleiben die übrigen Lockdown-Regeln unverändert, so die APA weiter. Es gibt aber noch eine weitere Verkürzung und zwar bei der Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass. Ausgenommen sind davon nur Personen, die genesen und zweimal geimpft sind. Für sie soll das Zertifikat weiter 360 Tage lang gelten. Diese Regelung soll mit kommendem Montag, 6. Dezember, in Kraft treten.

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