Beim Tiroler Sportoptik-Hersteller Swarovski Optik kommt es zu einem Stellenabbau. Weltweit werden 40 Mitarbeiter gekündigt. Das Unternehmen begründet den Schritt mit massivem Kostendruck, technologischen Umbrüchen, einer alternden Kundenstruktur sowie zunehmendem Wettbewerb durch digitale Anbieter.
"Der bevorstehende Prozess und die damit verbundene Maßnahme, Mitarbeiter abbauen zu müssen, ist leider unausweichlich, um unsere wirtschaftliche Basis und damit auch die Zukunft des Unternehmens langfristig abzusichern", erklärte CEO Johannes Oberdanner. Dadurch soll eine "nachhaltige, wirtschaftlich stabile Zukunft" gewährleistet werden. Das Unternehmen wolle sich weiter als "führender Anbieter im Premium-Segment der Sportoptik" behaupten.
Brisant: Laut Unternehmensangaben wurde der Umsatz im Jahr 2025 auf mehr als 200 Mio. Euro erhöht. Trotzdem müsse nun die Organisationsstruktur angepasst und weltweit 40 Mitarbeiter abgebaut werden. Die Betroffenen sollen nun "in dieser Phase bestmöglich" unterstützt werden.
Insgesamt beschäftigt Swarovski Optik 1.100 Menschen, 90 Prozent davon arbeiten in Absam in Tirol. Zum Standort bekannten sich die Verantwortlichen ausdrücklich. Zuletzt wurden rund zehn Mio. Euro in ein neues Logistikzentrum investiert. Absam bleibe "das Herz von Swarovski Optik", wurde versichert.